Poken, das Westschweizer Startup mit dem elektronischen Visitenkarten-Ersatz, ist definitiv auf dem Weg in den US-Markt.

Ponken Inc grüsst die USAStéphane Doutriaux verabschiedet sich nach eigener Angabe heute aus der Schweiz in die USA. Genauer: Nach San Francisco. Und zwar kommt er nicht zu Besuch, sondern sagt, I “am moving to San Francisco”.

Das hat uns der CEO der Lausanner Poken entschuldigend mitgeteilt, nachdem wir tagelang nichts von ihm hörten, obwohl wir ihn vergangene Woche mit einem Katalog an Fragen belästigt hatten, deren Antworten wir eigentlich in einer konzertierten Aktion zusammen mit dem Poken-Testartikel auf netzwertig.com veröffentlichen wollten.

Wir wollten ihn nicht drängen (und waren selber heftigst an Orten wie der re:publica beschäftigt), aber gestern hat uns Stéphanes Entschuldigung erreicht. So kurz vor seiner Abreise hat er natürlich keine Zeit mehr zur Beantwortung der Fragen, weshalb wir euch mit dem Artikel über Poken noch warten lassen müssen.

Interessant ist allerdings die Adresse, die Stéphanes Mail hochoffiziell für Poken Inc in den USA ziert: Pier 38 in San Francisco. Nicht zu verwechseln mit dem weltberühmten Vergnügungspier 39 eine Meile weiter im Norden. Speziell am Pier 38 ist vor allem, dass dort auch Automattic ihren Sitz hat: die sehr erfolgreiche Herstellerin der Blogserver-Software WordPress, die auch wir benutzen. Deren CEO ist der Schweizer Toni Schneider, und er ist ausserdem Partner der VC-Firma True Venture mit andern illustren Initianten wie Om Malik (GigaOm). Und wo residiert True Venture in San Francisco? Jawohl, am Pier 38.

Und jetzt hab ich mindestens drei Gründe, dort mal wieder vorbeizuschauen. Falls Stéphane also nur vor den Blogwerk-Fragen geflüchtet ist: Pech gehabt.