Du findest es ist an der Zeit dein eigenes Startup mit deiner geniale Geschäftsidee zu gründen? Du suchst nach Inspiration und Methoden, wie du eine innovative und vielversprechende Startup-Idee finden bzw. entwickeln kannst? Dann bist du hier genau richtig: In diesem Post zeigen wir dir wie du in 8 Schritten deine hochinnovative Startup-Idee finden zu kannst.

Unternehmensgründung: So findest du eine Geschäftsidee

Einer der ersten aber wichtigsten Schritte auf dem Weg zu deinem eigenen StartUp ist die Suche nach einer Geschäftsidee, auf der du dein Business aufbauen möchtest.

Hier sind unsere 8 Schritte, wie du deine Persönliche Geschäftsidee findest.

Schritt 1: Definiere dein Ziel

Zuerst solltest du dir überlegen, was überhaupt eine gute Idee für ein Startup ist. Die Antwort auf diese Frage fällt natürlich für jeden Gründer unterschiedlich aus. Um aber zu erkennen, ob deine Idee zu deinen eigenen Vorstellungen und Wünschen passt, musst du dir zunächst über deine Ziele klar werden. Frage dich dabei Folgendes:

  • Soll dein Startup eher als Hobby geführt werden? (Onlineshop von Eigenfabrikaten)
  • Soll es zunächst ein Teilzeit-Business sein, dass eventuell auf lange Sicht eine Vollzeit-Beschäftigung werden kann?
  • Soll es ein Vollzeit-Business sein, bei dem man auf einen Verkauf nach drei bis fünf Jahren hinarbeitet und Risikokapitalgeber mit an Bord hat? (Plattform zur Vermietung privater Autos)
  • Soll es ein großes, Cashflow positives Business sein? (Import und Verkauf von Produkten)

Es gibt hier keine bessere oder schlechtere Variante. Die Idee muss in allererster Linie zu dem entsprechenden Gründer passen.

Schritt 2: Finde deine Stärken und Leidenschaft

Ein guter Startpunkt für die Suche nach einer passenden Geschäftsidee sind deine Hobbies und Interessen. Immerhin bist du auf der Suche nach einer Idee, mit der du dich umfassend und langfristig beschäftigen möchtest. Da kann es nicht schaden, wenn du ein ehrliches und ernsthaftes Interesse an diesem Thema hast. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass du in diesem Bereich bereits einige tiefer gehenden Fähigkeiten und Kenntnisse hast.

Mit solchem Hintergrundwissen ist es leichter, eine wirklich relevante Lösung für ein Problem zu entwickeln und erfolgreich zu sein. Darum frage dich was deine Leidenschaften sind und was du besonders gut kannst.

Schritt 3: Sei kreativ

Auf eine Geschäftsidee zu kommen, ist zu einem großen Teil ein kreativer Prozess. Wie auch in anderen Bereichen kannst du dich kreativer Techniken wie Design Thinking bedienen, die dabei helfen, deine Gedanken in Schwung zu bringen.

Angehenden Gründern raten wir, sich über unterschiedliche Techniken zu informieren und zu schauen, welche sie davon besonders ansprechen. Eine gute Idee ist zB. die «I hate it when» Idee. Hierbei überlegst du dir, was dich an deinem Alltag stört und wie du für dieses Problem eine innovative Lösung findest.

Schritt 4: Analysiere deine Umwelt

Um Gründer zu werden, solltest du dir angewöhnen, wie ein Gründer zu denken und auch so zu handeln. Damit gemeint ist vor allem, dass du mit offenen Augen und Ohren durch den Alltag gehst, um Gelegenheiten für Geschäftsideen zu erkennen.

Sich mit einem Stift und Papier an den Schreibtisch zu setzen und Geschäftsideen zu notieren führt selten zu Ideen, die ein reelles Problem lösen. Stattdessen solltest du beobachten, wie Dinge im Moment funktionieren und überlegen, was dabei noch fehlt oder wie man es besser machen könnte. Das kannst du jederzeit und überall machen.

Geduld ist hierbei das Schlüsselwort. Die Ideensuche ist nicht etwas, dass du von heute auf morgen erreichst, sondern vielmehr ein Prozess. Konkret kannst du dir aber vornehmen, von nun an jede Idee zu notieren, die dir in den Kopf kommt. Je mehr Inspirationsquellen du dir auf diese Weise bewusst machst, desto mehr mögliche Geschäftsideen wirst man in deiner Umwelt wahrnehmen.

Schritt 5: Hole dir ehrliches Feedback ein

So früh wie möglich solltest du potentielle Kunden aus der relevanten Zielgruppe um Feedback zu deiner Idee bitten. Wichtig ist es hierbei, dass du tatsächlich Personen aus der Zielgruppe findest. Deine Freunde und Bekannten gehören oft nicht dazu und können somit keine hilfreichen Informationen geben.

Außerdem gibt es Studien, die zeigen, dass ein so genannter „Interviewer bias“ mit im Spiel ist, wenn man Verwandte oder Freunde nach ihrer Meinung fragt: Einem Nahe stehenden bewerten sie Idee positiver, als es ein Fremder tun würde. Das ist zwar freundlich, hilft dir jedoch nicht weiter.

Du solltest aber auch keine Angst vor kritischen Meinungen haben! Im Gegenteil: Solche Meinungen können dich vor Fehlern bewahren und den Fokus deiner Idee schärfen. Die so genannte „rosarote Brille“ gibt es nämlich nicht nur in Liebesbeziehungen, sondern auch bei der Findung von Startup-Ideen.

So wichtig es auch ist, dass ein/e Gründer/in von seiner/ihrer Idee begeistert ist, gerade zu Beginn solltest du versuchen, auf so viele Herausforderungen wie möglich aufmerksam zu werden. Entweder du findest schon früh Lösungen für diese Probleme oder aber du verwirfst die Idee.

Hierbei gilt: Je früher, desto besser und vor allem bevor du schon viel Zeit und Geld investiert hast.

Schritt 6: Ist das Know-how vorhanden?

In den vorherigen Schritten ging es vor allem darum, eine Idee zu finden, die eine relevante Lösung zu einem tatsächlich vorhandenen Problem darstellt. Es gibt aber auch einige harte Fakten, die für die Entscheidung wichtig sind, ob du eine gute Geschäftsidee für dich gefunden hast. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das technische Wissen, das benötigt wird, um die Idee umzusetzen.

Selbstverständlich kannst du Wissen und Expertise von aussen einkaufen. Dies macht allerdings die Umsetzung deiner Geschäftsidee ungleich teurer und komplexer. Du solltest dir gut überlegen, ob du dazu bereit bist.

Auch rechtliche Bestimmungen musst du in diesem Zusammenhang beachten. Du machst dir das Leben nur unnötig schwer, wenn du an der Umsetzung einer Idee arbeitet, die dann aber im eigenen Markt aufgrund juristischer Hürden nicht eingeführt werden kann.

Wenn dir also eine Idee theoretisch sinnvoll erscheint, solltest du dich immer noch fragen, ob die Umsetzung realistisch machbar ist. Und ob du auch die richtige Person bist oder die richtigen Mitarbeiter hast, um sie umzusetzen.

Schritt 7: Marketing nicht vergessen!

Bereits während der Ideenfindung solltest du dir Gedanken über die Vermarktung deines Produkts oder deiner Dienstleistung machen.

Es wird vielleicht einige wundern, dass dieser Punkt in einem Beitrag über Startup-Ideen auftaucht. Kunden zu gewinnen ist aber so essenziell für den Erfolg deines Unternehmens, dass du dir nicht früh genug darüber Gedanken machen kannst! Es bestünde sonst die Gefahr, dass du mit einer fertigen Lösung dastehst, aber gar nicht weisst, wie man potentielle Kunden darauf aufmerksam machen kann.

Es gibt sogar immer wieder den Ratschlag, Marketing-Aktionen bereits durchzuführen, bevor die Idee an sich umgesetzt ist, um das Interesse möglicher Kunden zu testen (das sogenannte Pretotyping). Je nach Idee kann dies sicher sinnvoll sein, muss aber natürlich auch im Budget liegen.

Schritt 8: Denke ans Geschäftsmodell

Der letzte, aber sicher nicht unwichtigste Schritt ist es, bereits von Anfang an klar vor Augen zu haben, wie du mit deiner bestimmten Idee Geld verdienen kannst. Es ist sicher toll, dein Unternehmen nach kürzester Zeit für mehrere Milliarden zu verkaufen, ohne vorher einen Euro Umsatz gemacht zu haben. Solche Geschichten gibt es, aber leider ist es alles andere als die Norm.

Eine klare Vorstellung von einem profitablen Geschäftsmodell zu haben macht es außerdem sehr viel leichter, mögliche Investoren von deiner Idee zu überzeugen. Ohne Businessplan besteht die Gefahr, dass dein StartUp schnell als Liebhaberei abgestempelt wird.

Unser Fazit

Leider gibt es kein „Kochrezept“ für eine gute Geschäftsidee. Dieser Beitrag sollte dir vielmehr Anregungen geben, dir auf deinem Weg zur perfekten Geschäftsidee helfen können.

Einer der wichtigsten Aspekte ist sicher, dass die Idee zu dir selbst bzw. zu deinem Gründungsteam passt: Wenn du die eigenen Stärken und Schwächen kennst und diese in der Suche nach deiner Geschäftsidee berücksichtigt, erhöht dies deutlich deine Chancen, erfolgreich zu sein.