In der Startphase ist es für Jungunternehmer bisweilen schwierig, Wissenslücken zu füllen. Das Private Netzwerk kann dabei gute Dienste leisten.

Von Eric Fischer, Syndc.com

Startwerk Startup-Diary

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben. Den Anfang machen Sven Rizzotti und Eric Fischer von Syndicate.
„Ein Problem, das uns in der jetzigen Phase begegnet ist, dass wir in unserem noch kleinen Team nicht alle Fachkompetenzen haben, die wir eigentlich benötigen – und uns stehen natürlich auch keine Mittel zur Verfügung, um Leistungen, die nicht direkt mit der Produktentwicklung zusammen hängen, extern einzukaufen.

Freundschaftliche Hilfe

Was sich für uns als hilfreich erwisen hat: Ein Blick in den nahen und fernen Verwandten- und Bekanntenkreis. Nach kurzen Ueberlegungen stellte sich heraus, dass wir doch einige kennen, die eigentlich, sei es beruflich oder noch im Studium, genau das Thema bearbeiten, das uns gerade drückt.

Und, das Einbinden des direkten Umfeldes hat nach unserer Erfahrung einen weiteren Vorteil: Die Menschen fühlen sich dem Projekt verbunden und entwickeln ein gewisses Verständnis für unsere, häufig doch recht langen Arbeitstage. Privater Stress aufgrund der intensiven Projektarbeit kann also deutlich reduziert werden.“