2017 ist wieder ein Jahr der Innovationen. Wie auch in den letzten Jahren, so gibt es auch dieses Jahr wieder eine Vielzahl an jungen, dynamischen und innovativen Startups mit einer Vielzahl an an Ideen und Entwicklungen aus den verschiedensten Bereichen. Einem ganz besonderem Bereich soll heute besonders hervorgehoben werden – der Bereich der Automobilbranche.

Viele Fahrzeughersteller klagen über stagnierende Umsätze und sich seit einigen Jahren einer steigenden Zahl von Problemen gegenüber. Trotzdem, so scheint es, ist der Bereich rund um Automobile und Mobilität gerade auch für viele jung Startup Unternehmen ein erfolgversprechendes Einstiegsgebiet und lässt Raum für interessante und beeindruckende Neuentwicklungen. Einige diese neuen Innovationen und die dazugehörigen Firmen stellen wir Ihnen hier vor:

Mit “Blue Code” bietet z.B. das Unternehmen Secure Payment Technologies  eine Bezahloption für Parkhäuser mittels Smartphone. Diese App generiert einen Strichcode der beim Kassenautomat des jeweiligen Parkhauses einfach abgescannt wird. Die Kosten werden dann direkt vom Konto abgebucht. Zusätzliche Sicherheit bietet ein App-eigener PIN-Code.

Einen speziellen Smart-Parking-Service bietet das Wiener Unternehmen Parkbob. Mit dieser App können verfügbare Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung einer zuvor eingegebenen Adresse ermittelt werden. Dazu werden Daten über verfügbare Parkplätze aus verschiedenen Quellen verglichen und mit historischen Daten und Vorhersagemodellen angereichert. Zusammengestellt ergibt sich so ein relativ genauer Überblick über die aktuell verfügbaren Parkplätze in der Nähe eines Zielortes. Die umständliche Suche nach tatsächlich freien Parkplätzen fällt somit weg.

Als Online-Plattform für Neuwagen bietet das Unternehmen das Programm Crowd-o-Moto. Das besondere dabei ist, daß es sich hierbei es sich um eine Nachfragegesteuerte App handelt. Die Anzahl der Interessenten für das jeweilige Fahrzeugmodell bestimmt also den letztendlichen Preis. Der Vorteil hierbei liegen auf der Hand: Klare Marktübersicht, wertvolle Zeitersparnis und keine lästige Preis-Feilscherei.

Eine ähnliche Online-Plattform bietet das amerikanische Unternehmen Beepi. Hier können Verkäufer von Gebrauchtwagen welches Fahrzeugmodell sie veräußern wollen und in welchem Zustand der Wagen ist. Abhängig vom jeweiligen Wohnort des Verkäufers wird ein Inspektionstermin organisiert. Danach wird der Wagen und das Verkaufsangebot  auf der Plattform veröffentlicht, so dass jeder Interessent über Internet oder per App das Auto ansehen kann. Wird es nicht innerhalb von dreißig Tagen an einen Beepi-User verkauft, kauft Beepi selbst den Wagen.

Wichtig ist hierbei dass Beepi nur komplette Fahrzeuge verkauft. Einzelne Ersatzteile für bestimmte Fahrzeuge können hier ebensowenig angeboten oder erworben werden wie saisonales Zubehör also z.B. Sommerreifen oder Dachgepäckträger.

Aber nicht nur für Endkunden sondern auch für Unternehmen haben Startups neue App-Lösungen entwickelt. Das Berliner Startup-Unternehmen Vimcar z.B. bietet für Kunden im Bereich Personal und Transportlogistik ein digitales Fahrtenbuch zum effektiveren Flotten-Management. Die Idee fand bei verschiedenen Unternehmen so großen Zuspruch das Vimcar zusätzlich 5 Millionen Euro von verschiedenen Investoren erhalten hat und damit jetzt plant seine Produktpalette nochmals auszubauen.

Die hier angeführten Startups zeigen deutlich, dass auch in Zukunft der Trend hin zu innovativen Lösungen im Automobilbereich ungebrochen ist. Wir dürfen also sicherlich gespannt sein mit welchen ehrgeizigen Projekten uns junge Startups auch in den nächsten Jahren noch beeindrucken werden