686 Artikel in der Kategorie News auf www.startwerk.ch.

Gruppen-Dating-Plattform:
Smeeters in der Schweiz?

Die Gruppen-Dating-Webseite Smeeters ist in Paris sehr erfolgreich und stösst auch in anderen Metropolen weltweit auf Interesse. Auch in der Schweiz läuft das Geschäft mit den einsamen Herzen – zahlreiche Onlineportale zeugen davon. Kommt Dating 2.0 bald in die Schweiz?

Der Frühling kommt bestimmt – auch wenn das Wetter nicht gerade mitspielt. Mit dem Frühling kommen auch die Frühlingsgefühle. Datingportale, Speed-Dating-Events und dergleichen sind eine Form, die Bedürfnisse der Menschen nach Schmetterlingen im Bauch zu befriedigen. Die Gruppen-Dating-Webseite smeeters.com bietet eine weitere Alternative auf der Suche nach dem perfekten Partner. Der Name setzt sich aus den beiden Wörtern “Social” und “Meeters” (meet) zusammen und wurde von den Flirt-Weltmeistern – den Franzosen – lanciert. Das Startup wurde Anfang 2013 in Paris gegründet und damit das Feeling aus der Serie “Friends” ins echte Leben gebracht. » weiterlesen

Voice Republic:
Startup aus Zürich und Berlin startet Live-Audiostream-Dienst

Das schweizerisch-deutsche Startup Voice Republic hat einen Dienst geschaffen, über den jeder Live-Audiostreams durchführen und archivieren kann. Zur Zielgruppe gehören Veranstalter und Podcaster. In der nächsten Woche wird der Service die re:publica live übertragen.

Wer heute unter alleinigem Einsatz des Browsers und mit auch sonst minimalen Mitteln einen Live-Stream von Interviews, Diskussionen oder Gesprächsrunden produzieren möchte, der nutzt dafür meist Googles Dienst “Hangouts On Air“. Doch Voraussetzung ist natürlich, dass man sich nicht vor dem Einsatz der Kamera beziehungsweise Webcam scheut. Je nach Art des zu übertragenden Inhalts könnte manchmal auch ein reiner Audiostream genügen. Genau eine solche Möglichkeit will das Startup Voice Republic (VR) anbieten. Die Macher des in Zürich ansässigen Startups, der Schweizer Patrick Frank und der Deutsche Ole Kretschmann, haben kürzlich ihre Audio-Diskussionsplattform ins Rennen geschickt, deren grundsätzliche Funktionalität allen Nutzern von Hangouts On Air vertraut sein dürfte. Nur können Anwender von VR auch in Unterwäsche auf Sendung gehen, denn auf Video verzichtet das junge Unternehmen. » weiterlesen

Climeworks auf Erfolgskurs:
ClimeWorks schliesst Serie-B-Finanzierungsrunde von 3 Millionen Franken ab

Das ETH-Spinoff Climeworks hat den Abschluss einer Serie B-Finanzierungsrunde von drei Millionen Franken bekannt gegeben. Climeworks hat eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, CO2 aus der Luft zu filtern. Mit dem Geld möchte das Startup erste Investitionen tätigen, um ihre CO2-Anlage weiter zu industrialisieren. Die Runde wurde von Privatinvestoren und der ZKB finanziert.

Jan Wurzbacher (l.) und Christoph Gebald von Climeworks

Jan Wurzbacher (l.) und Christoph Gebald von Climeworks

Das Zürcher Startup Climeworks, das 2009 von Christoph Gebald und Jan Wurzbacher gegründet wurde, ist auf Erfolgskurs: Das von Venture Kick unterstütze ETH-Spinoff gab vor einigen Monaten eine Zusammenarbeit mit Audi bekannt. Wie Co-Gründer Christoph Gebald damals im Interview mit Startwerk sagtes, möchte das Unternehmen erneuerbares CO2 künftig zu marktkonformen Preisen zur Verfügung stellen. » weiterlesen

Impact Hub Fellowship Programm:
“ICT for good” sucht nach starken und nachhaltigen Ideen

Das Impact Hub Fellowship Programm “ICT for good” befindet sich im Endspurt – am 2. Mai ist Eingabeschluss. Gesucht werden ICT- Lösungen, die nachhaltiges Leben und Arbeiten unterstützen. Im Gegenzug bietet der Impact Hub Zürich Coaching, Vernetzung, finanzielle Förderung und einen Arbeitsplatz an.

Die ICT-Technologien verändern unser Leben und die Digitalisierung prägt unseren Alltag mehr denn je. Sie führt zu vielen Annehmlichkeiten, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. -unter anderem die ununterbrochene Erreichbarkeit und Datenschutz. Unbestritten ist aber, dass die Gesellschaft vom sinnvollen Einsatz von ICT profitiert: Beispielsweise können globale Konferenzsysteme Flugreisen reduzieren oder ländliche Produzenten ihre Produkte online vermarkten. Das Impact Hub Fellowship Programm möchte diese nachhaltigen Aspekte von ICT erkennen und das positive Potential fördern. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Scandit eröffnet Büro in San Francisco, Wachstum für Übersetzungsbüro, InnoMedica erhält Kapitalerhöhung

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

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Scandit bezieht neues Büro in San Francisco

Das aus der ETH enstandene Startup Scandit, das eine Leading-Software für Barcode-Scanning mit Smartphones entwickelt hat, expandiert schnell: Nun hat das Unternehmen ein Office in San Francisco eröffnet, um von dort aus den us-amerikanischen Markt zu beackern. Inzwischen hat das Unternehmen Kunden wie Capital One, NASA oder Saks. Das Team von Scandit wurde auch mit drei Angestellten in den USA aufgestockt. » weiterlesen

New Businesses:
Startups machen Geschäfte mit Parkplätzen, kreativen Dienstleistungen und einer grossen Auswahl an Erotikspielzeugen

Eine Reihe von Startups wittern das Geschäft mit Anwendungen, die es zwar schon gibt, aber in einem neuem Gewand oder einem neuen Ansatz erscheinen. Darunter sind noch mehr Parkplätze für Private, eine Sharing-Plattform zur Förderung des kreativen Austauschs und ein neuer Onlineshop für Erotik-Lifestyle à la 50 Shades of Grey. Startwerk stellt die neuen Geschäftsideen vor.

Park it und SBB: Parkplätze, die von Privaten an Private, vermietet werden erfreuen sich einer immer grösseren Beliebtheit. Davon möchte auch das gemeinsames Pilotprojekt mit der SBB unter den Namen park it profitieren. Es soll Park & Rail Parkplätze bequem per Smartphone buchbar machen und für die SBB eine bessere Auslastung dieser Parkplätze bescheren. Seit September 2013 ist die Pilotphase im Gang. Mit park it sollen sich neben privaten und gewerblichen Parkplätzen eben auch die Park & Rail Parkplätze via App nutzen lassen. Damit hat park it gegenüber dem Konkurrenten Parku einen Zugang zu einem weiteren Angebot von Parkplätzen in der Innenstadt und an zentraler Lage. Inzwischen beläuft sich das Angebot von park it in der Schweiz auf über 2000 Parkplätze. Firmengründerin Jasmin Samsudeen ist zuversichtlich, dass park it sich schweizweit entlang der Reisekette des SBB Kunden etablieren wird. » weiterlesen

Second Sreen App:
Layzapp launcht seine App in Deutschland und Österreich

Bei Tatort, Castingshows oder Fussballspielen erhalten Zuschauer durch Layzapp Informationen in Echtzeit direkt auf das Tablet oder iPhone. Dabei können die Sendungen auch mit Online-Werbung ergänzt werden. Nun startet das Schweizer Startup seinen Dienst auch in Deutschland und Österreich.

Die Zukunft von Second Screen ist noch ungewiss – das Schweizer Startup Layzapp hat seine Beta-Version in der Schweiz jedenfalls Ende des Jahres gut gestartet. Nun bringt das Startup seine gleichnamige Second Screen App nach Deutschland und Österreich. Die Nutzer können auch dort Zusatzinformationen live über Schauspieler, Fussball oder Hintergrundwissen profitieren und müssen bei Fragen zu Filmen oder sonstigen Programmen nicht dauernd auf Wikipedia oder Google zum Nachschauen. Der Nutzer von Layzapp von Second Screen App möchte Antworten auf Fragen geben und wissenswerte Zusatzinformationen bieten. » weiterlesen

Hoffnung für gelähmte Personen:
G-Therapeutics gewinnt 100 000 Euro bei “First Day of Tomorrow”

G-Therapeutics unterstützt Menschen mit Rückenmarksverletzungen beim Lernen von Körperbewegungen. Jetzt hat das EPFL-Spinoff den Grossen Preis bei der Konferenz “First Day of Tomorrow” in Paris gewonnen. Mit Gimball gewann noch ein Schweizer Startup 15 000 Euro in der Kategorie “robotics”.

Vincent Delattre von G-Therapeutics

Vincent Delattre von G-Therapeutics

G-Therapeutics hat mit Vincent Delattre an der EFPL eine neue Behandlung von Patienten mit Rückenmarksverletzungen entwickelt, die bereits bei gelähmten Tieren zu einer hundertprozentigen Bewegung geführt hat, wie Delattre im Februar im Startwerk-Interview erklärte. Die Methode stösst auf Anklang und verspricht Zukunft: Neben der Teilnahme an Venture Kick hat G-Therapeutics nun auch in Paris an der Konferenz “First Day of Tomorrow” den Grossen Preis im Finale gewonnen. Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert.  Mehr als 1200 Kandidaten haben sich für den Preis beworben.

Neben G-Therapeutics, das zurzeit viel Aufmerksamkeit erhält, obwohl sie auf dem Web noch nicht präsent sind, hat ein weiteres Schweizer Startup an der Konferenz gewonnen. Gimball hat in der Kategorie “robotics” mit einem drohnen-artigen Insekt 15 000 Euro gewonnen. Die Mikro-Drohne verspricht neue Möglichkeiten in den Feldern Inspektion, Rettung und Strafverfolgung.

Startimpuls Nr. 1500 an der ETH:
Unternehmer Ruedi Noser lässt tief blicken

Mit Charme und Eloquenz, aber ohne PowerPoint, überzeugte Referent Ruedi Noser die anwesenden Gäste letzte Woche an der Startimpuls Veranstaltung an der ETH. Beim anschliessenden Apéro wurde auf den gelungenen Anlass – und Ruedi Nosers 53. Geburtstag angestossen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Bekannt ist Ruedi Noser in der Schweiz als Nationalrat. Der Politiker und Unternehmer gründete 1984 mit gerade mal 27 Jahren seine eigene Firma. Wie es dazu kam? Er präsentierte seine Business-Idee seinem damaligen Chef. Dieser befand jedoch, Noser sei noch zu jung. Noser kündigte und der Rest ist Geschichte: Noser ist heute Verwaltungsratspräsident der Noser Management AG und Hauptaktionär der Firmen der Noser Gruppe. Die Noser Gruppe hat über 500 Mitarbeitenden und gehört zu den grössten ICT-Firmen der Schweiz. 2003 wurde Noser zudem als Nationalrat der FDP ins Parlament gewählt. Und mit Noser Engineering AG macht er noch heute exakt dasselbe, was er damals in seinem Businessplan schrieb. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Finalisten bei Swiss Economic Award, Startups bei Joiz und Bewerben für den ICT Award

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

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Finalisten für Swiss Economic Award bekannt

Die Gewinner des Swiss Economic Award, werden dieses Jahr am 6. Juni 2014 am Swiss Economic Forum in Interlaken vor 1300 Entscheidungsträgern mit Liveübertragung auf SRF ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt CHF 75 000. Nun sind die Finalisten aus der Schweizer Startup-Szene bekannt –  darunter etwa auch Namen wie myswisschocolate oder Optotune. » weiterlesen