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preloved:
Den Kleiderschrank zur Onlineboutique machen

Preloved – der Onlinemarktplatz für Gebraucht-Mode ist offziell gestartet. Was ist dran am populären Modell?

logo_prelovedRe-Commerce: Wer die neuesten Bewegungen im Onlinehandel verfolgt, ist bereits darauf gestossen: In der Branche wird derzeit viel Wirbel um Gebrauchtshopping gemacht. Das Wertversprechen ist dasselbe wie zum Start von eBay, Mitte der 90er. Einerseits winken Schnäppchen, andererseits verspricht Re-Commerce einen nachhaltigeren Umgang mit Konsumgütern, die ein zweites Leben erhalten, statt in der Tonne zu landen.

Neu ist, dass Nischenplayer eingesessene Branchenleader in einzelnen Sparten überholen wollen. Besonders in einer solchen Nische geht zurzeit die Post ab: Bekleidung. US-Startups wie Twice, Material WrldThreadflip und ihre Copycats haben in den letzten Monaten grosse Summen eingesammelt.

Trendthema Netzboutique  » weiterlesen

Stagend:
Bandauftritte online buchen

Das Tessiner Startup Stagend hat sich auf die Fahnen geschrieben, Musik und Terminplanung unter einen Hut zu bringen. Wir haben uns Idee und das Konzept dahinter angesehen.

Aus «Stage» und «Agenda» hat das Tessiner Team von Stagend seinen Firmennamen gebastelt. Als Vorbild für den Online-Booking-Dienst gilt laut eigener Angabe die Tourismusbranche: «Warum kann ich ein Zimmer in New York in zwei Minuten online buchen, brauchte aber zwei Wochen, um den richtigen DJ oder die richtige Band für mein Event zu buchen?», fragt Martino Piccioli, einer der Gründer von Stagend. Mit dem Slogan «Book artists the easy way» will das Startup die Planung von Events vereinfachen und Veranstaltung, Lokalität und Künstler auf einer Plattform zusammen bringen.

Da die Gründer als Musiker selbst schon «die ganze Frustrationspalette» beim Buchen und gebucht werden erlebt haben, kam ihnen die Idee zu einem neuen Booking-Dienst. Das Problem sei stets gewesen, dass es weder on- noch offline einen Dienst gegeben habe, der günstig eine Lösung bot und es Künstlern ermöglichte, häufiger aufzutreten. Genau das möchte Stagend ändern.  » weiterlesen

moneyland.ch:
Onlinevergleichs-Startup für Finanzdienste

Statt in die Bankfiliale führt der erste Schritt zu Finanzprodukten künftig vermehrt übers Web. Mit moneyland.ch positioniert sich ein weiteres Startup als Vergleichsdienst für passende Produkte. Wir haben mit Gründer Benjamin Manz über sein neues Baby gesprochen.

logo-moneylandDie Gebrüder Manz (assetinum, Asambo, Firegroup) haben mit moneyland.ch eine Webplattform gestartet, die Finanzvergleiche anbietet. Nutzer können hier zum Beispiel nachsehen, welche Kreditkarten und Kontos am wenigsten Gebührenlast versprechen oder wer die üppigsten Sparzinsen anbietet.

Das Modell liegt im Trend. In den letzten zwei Jahren startete eine ganze Reihe von Diensten, die Konsumenten bei Konsumentscheiden helfen und mit Webapplikationen personalisierte Informationsangebote schaffen – und für Anbieter Leads generieren.  » weiterlesen

Finanzierung von L.E.S.S. Optics:
«Es fehlt an der Risikokultur»

Das Startup L.E.S.S. sucht zurzeit Investoren für eine Hightech-Anwendung mit einem potentiell riesigen Markt. Wie sich herausstellt, ist die Finanzierung von Hardware-Produkten in der Schweiz aber alles andere als einfach.

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Für das Interview mit Yann Tissot muss ich eine Randzeit vereinbaren. Einen Termin zu finden, klappt erst beim dritten Anlauf. Der Mitgründer von L.E.S.S. ist zurzeit sehr beschäftigt, er arbeite rund 70 Stunden pro Woche, schätzt er. Im Moment gehe es um die weitere Entwicklung und Kapitalbeschaffung: «Viel Reisen, mit Investoren und Kunden sprechen», so Tissot.

Die Technologie von L.E.S.S. ist eine neuartige, optische Faser. Die Idee für L.E.S.S. hatte der Gründer während seiner Mitarbeit bei einem anderen Startup – Optotune. Aktuelle LCD-Displays, wie sie als Bildschirme für Computer oder Fernseher, in Handys oder Tablets zum Einsatz kommen, haben eine Hintergrundbeleuchtung. Weisse Leuchtdioden (LED) strahlen die Anzeige von hinten an. Die L.E.S.S.-Gründer arbeiten an einer Technologie, die das ändern will. Statt LED sollen künftig spezielle Glasfasern zum Einsatz kommen, die die Hintergrundbeleuchtung effizienter machen. Als Vorteile winken ein geringerer Energieverbrauch und dünnere Displays. Der Markt dafür wäre riesig.

Eine Menge Preise

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EveryCook:
Cleverer Automat hilft beim Kochen

Mit EveryCook will ein intelligentes Küchengerät Kochfaulen die Arbeit abnehmen. Für sein Projekt geht der Winterthurer Ingenieur Alexis Wiasmitinow den Pfad des Hackers und Tüftlers.

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Am Anfang stand ein angebranntes Risotto. Für die meisten nichts, was ihnen zu denken gäbe. Der Ingenieur Alexis Wiasmitinow aber entschloss sich, an einer Hardwarelösung zu tüfteln, die ihm künftig das Aufpassen am Herd abnehmen würde. Das Gerät sollte zunächst einmal selbständig das Kochgut heizen, rühren und überwachen können. Das Projekt wuchs aber Stück für Stück, der aktuelle Prototyp kann auch wägen, schneiden und häckseln.

Mit der Hardware verknüpft ist eine Datenbank, die Rezepte und Kochanweisungen enthält. Der Nutzer wählt aus, füttert den Kochautomaten mit den verlangten Zutaten und startet das Kochprogramm. Wenn das schon ambitioniert klingt: auf der Softwareseite soll ein Einkaufs- und Planungshelfer hinzukommen.

Curry auf Knopfdruck  » weiterlesen

Boildwn:
Online-Whiteboard fürs E-Learning

Studenten sollen künftig ihre Hausaufgaben gemeinsam online lösen. Boildwn arbeitet daran, das per App zu ermöglichen.

Boildwn

Durch das Internet wird vieles dezentralisiert, auch das Lernen für Uni oder Schule. Der Zürcher Student Marco Unternährer möchte  E-Learning vereinfachen und hat dazu das Startupprojekt Boildwn ins Leben gerufen. Boildwn will ein Marktplatz für Lektionen werden. Es soll Studenten die Möglichkeit geben, Aufgaben gemeinsam zu lösen und ihr Wissen untereinander auszutauschen.

Noch steht erst ein Prototyp, der von den Gründern getestet wird. Der Student hat uns vorab aber schon mal verraten, wie er sich sein Projekt vorstellt und was Boildwn anders machen möchte als bestehende Plattformen.  » weiterlesen

sympMe:
Partnersuche per Video

Die Partnersuche verlagert sich zunehmend ins Internet. Vorbei an den grossen Playern, die man aus Radio, Fernsehen und Werbekampagnen kennt, versucht das Startup sympMe einen neuen Ansatz.

sympMe_AppIcon_HDDenn die digitale Partnersuche hat einen entscheidenden Nachteil: Jeder kann in sein Profil schreiben, was er möchte – einen echten Eindruck vermittelt erst ein persönliches Treffen. Christian Henzi, Martin Joller und David Zogg aus St. Gallen haben sich aus diesem Grund einfallen lassen, den Suchenden nicht nur mit einem einfachen Profilbild vorzustellen, sondern ihn ein kurzes Video aufnehmen zu lassen.

«Der wichtigste Mehrwert, welchen unsere User in sympMe sehen, ist, dass sie einen viel besseren Eindruck von den Personen bekommen», erklärt David Zogg das Konzept dahinter. Nach der Anmeldung muss der Nutzer – wenn er gefunden werden möchte – einen Clip von sich hochladen. » weiterlesen

BuddyBroker:
Belohnte Empfehlungen helfen
bei der Jobsuche

Das Webstartup BuddyBroker bringt Jobanzeigen mit einem Empfehlungssystem unter die Leute. Damit wollen die Gründer Unternehmen die Kraft sozialer Netzwerke zur Verfügung stellen.

hero-1«Social recruiting» ist so etwas wie das next big thing im HR-Bereich. Das Zürcher Startup BuddyBroker arbeitet daran, diese goldene Nuss zu knacken.

Dafür setzt es auf Daten aus sozialen Netzwerken. BuddyBroker holt sich Informationen aus den verbundenen Profilen seiner Nutzer, um per Matching passende Stellen für sie auszusuchen. Das funktioniert in beide Richtungen: inserierenden Firmen werden nur geeignete Kandidaten für Stellen vorgeschlagen. Ziel sei, so Gründer Flurin Müller, den Suchaufwand für beide Seiten zu reduzieren.

Grob sind es zwei Kernideen, die die Gründer umtreiben. Zum einen wollen sie ein Ökosystem aufbauen, in dem Empfehlungen belohnt werden. Zum anderen soll es für Nutzer eine Art Karrierefenster geben, mit welchem sie personalisiert passende Jobs für sich und ihre Freunde finden – basierend auf Infos aus Xing- oder LinkedIn-Profilen.

Broker werden belohnt  » weiterlesen

TestingTime:
Recrutingdienst für Online-Nutzertests

Build, measure, learn.. test? Das Webstartup TestingTime positioniert sich als Dienstleister für Benutzertests.

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Nicht erst seit Lean Startup ist es zum Mantra geworden; «stell den Nutzer ins Zentrum» ist mittlerweile der wohl wichtigste Glaubenssatz für Startupgründer. Bei vielen bleibe er aber ein Lippenbekenntnis, meint Reto Lämmler. «Wenn es an die Umsetzung geht, macht man immer Abstriche.» Denn für benutzerzentriertes Entwickeln brauche es Tests – und die kämen aufgrund ihres Aufwands meist zu kurz.

Das im Hinterkopf hat Lämmler ein Startup lanciert, welches sich hier als Dienstleister positioniert. Es ist sein drittes eigenes Unternehmen. Der Ex-Doodler und Xcellery-Gründer hatte zuletzt vor einem Jahr zusammen mit André Huber die App RememberTheName lanciert. Diese hilft beim Networking, indem sie Nutzer ihr Namensgedächtnis trainieren und Kontakte aus sozialen Netzwerken auswendig lernen lässt. Eine Windows Phone App ist zur Zeit als private Beta verfügbar.

Die erste Herausforderung bei Benutzertests ist, dass zunächst einmal passende Leute gefunden werden müssen, die App oder Website ausprobieren. Darauf baut der Service von TestingTime: Das Startup organisiert Testnutzer. Der Auftraggeber bestimmt Kriterien und gewünschte Termine, TestingTime liefert die Tester. Bislang handelt es sich um moderierte Remote-Tests, die online stattfinden. Dabei sind Tester und Auftraggeber via Sprachchat in Kontakt. Die Gründer wollen nun herausfinden, ob auch Tests vor Ort ein Kundenbedürfnis sind.  » weiterlesen

Yield Pop:
Bauern online bringen

Internet und Landwirtschaft – so richtig will das nicht zusammenpassen. Zumindest bis anhin. Denn ändern will dies ein Zürcher Jungunternehmen.

von Tobias Gillen

yield_pop«Making farming easier» hat sich das Startup Yield Pop auf die Fahnen geschrieben, mit dem Ziel, die Landwirtschaft besser zu vernetzen. «Wir haben immer wieder von Farmern gehört, dass mehr Technologie nur ein Teil der Lösung für den Ausbau der Landwirtschaft ist», sagt Matthew Perkins, einer der drei Gründer. «Bauern brauchen vielmehr bessere Informationen, wie sie die Technologien und Standards einsetzen können, die bereits da sind.»  » weiterlesen