Thema: Geschäftsmodell

 

Alle 139 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:

Umzugs-Plattform Movu schliesst Finanzierungsrunde ab

Movu, die online Zügel-Plattform, schliesst sieben Monate nach dem Launch eine Finanzierungsrunde ab. Zu den Investoren gehören namhafte Grössen wie Stefan Schärer, Dr. Peter Hogenkamp, Thomas Langenegger und Beat Schillig.

Die Online-Plattform movu.ch hat vor sieben Monaten den Betrieb aufgenommen und positioniert sich im Bereich Umzug und Reinigung. Nun hat das Zürcher Startup eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in einer Seed-Serie abgeschlossen. Die Online-Plattform möchte das Zügeln stressfrei organisieren. Der Kunde kann seine Daten einfach eingeben, erhält fünf Offerten aus Unternehmen in der Umgebung kostenlos und kann dann wählen. Zudem unterhält Movu auch Content, bei welchem Tipps, Anleitungen und Checklisten zum Umzug verfügbar sind. » weiterlesen

ETH-Spin-offs:
Medical-Startups Qvanteq und Pearltec erfolgreich unterwegs

Zwei Schweizer Top100-Startups aus dem Bereich Medizinaltechnologie melden Fortschritte: Während das ETH-Spin-off Pearltec den amerikanischen Markt mit ihren Patienten-Stabilisierungssystemen erobert, kann Qvanteq – ebenfalls ein ETH-Spin-off – einen ersten Patienten mit einer neuen Methode zur Herzkranzgefäss-Erkrankungen behandeln.

Das Medizinaltechnik-Startup Qvanteq aus Zürich ist ein Spin-off der ETH und erhielt 2012 das CTI-Zertifikat. Zudem gehört es zu den Top100 Startups der Schweiz und ist venture kick-Gewinner. Der Schwerpunkt des Startups liegt auf der Entwicklung von neuartigen, bioaktiven und beschichtunsgfreien Stents. Ein Stent ist eine Gefäss-Stütze – also ein Implantant – welches speziell bei Herzkranzgefäss-Erkrankungen eingesetzt wird. » weiterlesen

Eaternity und Compass Group wollen noch mehr Mensen mit klimafreundlichem Essen ausstatten

Das Zürcher Startup Eaternity von Gründer Manuel Klarmann und die Compass Group möchten ihr Angebot des klimafreundlichen Essens auf 43 Mensen ausweiten. Dabei wird bei den Menüs der CO2-Anteil angezeigt und die Konsumenten können erkennen, woher welche Zutaten stammen.

Das Eaternity-Team und die Compass-Group

Das Eaternity-Team und die Compass-Group

Im Mai dieses Jahres gab Eaternity eine Zusammenarbeit mit dem Schweizer Systemgastronomen Compass Group bekannt. Dieser betreibt in der Schweiz rund 200 Personalrestaurants und Mensen, bei denen rund 100 000 Gäste pro Tag in Firmen, Schulen, Heimen oder Spitälern essen. Sitzt man heute in der Mensa der ZHAW-Winterthur, erfährt man bei den Menüs, die mit einem grünen Kochlöffel gekennzeichnet sind, den detaillierten CO2-Verbrauch. Mit diesem Konzept möchte die Compass Group den CO2-Ausstoss der Mahlzeiten bis im Jahre 2020 um 20 Prozent reduzieren.  Im Frühling dieses Jahres startete das Pilotprojekt “Ich esse die Welt gesund”, zusammen mit dem ETH-Start-up Eaternity. » weiterlesen

Fashionlabel Selfnation lanciert massgeschneiderte Jeans für Herren

Selfnation hat sich im ersten Jahr ihres Bestehens erfolgreich etabliert und verzeichnet bereits über zweitausend Kundinnen. Ihre Idee von massgeschneiderten Frauenjeans stösst auf grosse Beliebtheit. Nun möchte das Zürcher Startup auch die Herrenwelt mit ihren perfekt sitzenden Jeans beglücken. Im Januar 2015 startet Selfnation zudem in Deutschland, wo sie bereits jetzt rund 20 Prozent ihrer Jeans ausliefern.

Zum einjährigen Jubiläum zählt das junge Fashionlabel aus Zürich bereits über zweitausend Kundinnen, die die perfekt sitzenden Jeans von Selfnation tragen. Nachdem das Startup die Frauenwelt für Ihre Idee begeistern konnte, sind nun die Männer dran: Heute lanciert Selfnation die Kollektion von massgeschneiderten Jeans für Männer. Wie auch die Frauen können sich auf der Website acht Masse eingeben, daraus berechnet der von Andreas Guggenbühl und Michael Berli entwickelte Algorithmus ein Schnittmuster und Tage später liegt die perfekt sitzende Jeans im Briefkasten. Erst vor einem Jahr haben Andreas Guggenbühl und Michael Berli Selfnation als ETH-Spinoff gegründet und beschäftigen heute neun Mitarbeitende in Zürich und Berlin. Seit Dezember 2013 ist der Shop online. Im Juli 2014 haben die beiden Gründer von Selfnation bei venture kick 130 000 Franken Fördergeld zugesprochen erhalten und wurden zwei Monate später auch unter den Top 100 Startups gelistet. Zudem haben Sie eine Auszeichnung von Idee Suisse, der Schweizerischen Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement erhalten. » weiterlesen

Trend:
Immer mehr Ridesharing-Lösungen in Zürich am Start

Ridesharing ist nun auch in der Schweiz auf dem Vormarsch: In vielen Ländern ist eine neue Art von Mobilität längst im Gang – in deutschen Städten gibt es zahlreiche Mobility-Lösungen oder Mitfahrgelegenheiten, in Frankreich ist der Mitfahrdienst Uber bereits ziemlich populär. Nun werden auch in der Schweiz immer mehr Lösungen für die gemeinsame Mobilität angeboten.

Seit über einem Jahr ist der Fahrtdienst Uber nun schon in Zürich unterwegs und hat sich mittlerweile als Alternative zu teuren Taxis etabliert. Heute hat Uber einen neuen Service in der grössten Stadt der Schweiz lanciert – UberPop. In einer Testphase will das Unternehmen eine neue Ridesharing-Lösung anbieten. Dabei geht es darum, noch mehr Menschen zu gewinnen, ihr privates Auto für die Fortbewegung von anderen Leuten zu benutzen. Uber argumentiert mit dem Umweltgedanken, aber natürlich geht es auch um die Gewinnung von Marktsegmenten. “Nachhaltig, gemeinschaftlich und freundlich. Zusätzlich aber auch noch absolut erschwinglich! Ganz im Sinne unseres Mottos, eine neue Art des Transports zu ermöglichen und für jeden verfügbar zu machen”, schreibt Uber in ihrer heutigen Mitteilung.  » weiterlesen

Inspire 925:
Sunnie J. Groeneveld will für mehr Engagement am Arbeitsplatz sorgen

Sunnie J. Groeneveld, die Gründerin des preisgekrönten Startups “Inspire 925″, möchte mit ihren Rezepten für mehr Innovation und Engagement am Arbeitsplatz sorgen. Ihr 2013 gegründetes Startup führt Beratungen und Programme zur Steigerung des Mitarbeiter-Engagements durch. Am Startimpuls-Event und hier im Startwerk-Interview berichtet Groeneveld über die besten Methoden und kreativen Tipps für ein inspirierendes Arbeitsumfeld.

Sunnie J. Groeneveld ist Gründerin des Startups Inspire 925

Sunnie J. Groeneveld ist Gründerin des Startups Inspire 925

Sunnie J. Groeneveld ist eine Frau, die leicht Bewunderung auslöst. Noch keine 30 Jahre alt, hat sie mehr erreicht als viele im gesamten Berufsleben. Sie steht für eine neue Art von Unternehmerin, die durch eine Top-Ausbildung und einem unermüdlichen Engagement künftig noch von sich reden machen wird. Obwohl sie das bereits jetzt getan hat: Groeneveld ist neben ihrer Aufgabe als CEO ihres eigenen Startups Inspire 925 Mitglied der “Global Shapers Community” des World Economic Forum WEF und gehört zu den Top 50 Business Frauen, die 2014 ans Swiss Economic Forum (SEF) eingeladen wurden. Zudem schreibt sie Kolumnen, etwa für die Huffington Post. Groneveld hat Wirtschaft an der renommierten Yale University studiert und schrieb dort ihre Diplomarbeit zum Thema “The Economic Value of a Positive Work Environment”.

Nach dem Studium wollte Groeneveld noch mehr über dieses Thema wissen und hat dafür in den Bereichen Finance, Environmental Consulting, Non-Profit-Management sowie bei einem Startup im Silicon Valley Erfahrung gesammelt. 2013 gründete sie mit Hilfe von IFJ ihr eigenes Startups “Inspire 925″ in Zürich. Die Beratungsfirma führt Programme zur Steigerung des Mitarbeiter-Engagements bei Unternehmen durch. Auf den beeindruckenden Lebenslauf möchte Sunnie im Interview mit Startwerk aber gar nicht so sehr zu sprechen kommen. Vielmehr erzählt sie von ihren verschiedenen Ideen und Ansätzen, wie Unternehmen konkret das Engagement der Mitarbeitenden fördern können. Zu diesem Thema erscheint heute ihr neues Buch “Inspired at Work – 66 Ideen für mehr Engagement und Innovation im Unternehmen” erschienen, das sie zusammen mit Christoph Küffer geschrieben hat. In zwei Wochen referiert Sunnie J. Groeneveld am Startimpuls-Event des IFJ im Swisscom Tower in Zürich » weiterlesen

FC Bayern München-Strategie für jedermann:
Technologie von Top-Fussballvereinen nun auch für Amateuclubs

Die “Quantified Self”- Technologie wird bereits heute von Topclubs wie dem FC Bayern München oder Real Madrid genutzt. Sie ermöglicht eine genaue Spieleranalyse für strategische Entscheidungen mittels modernster Technik. Drei Fussballbegeisterte aus Zürich haben mit FieldWiz nun ein bezahlbare Version für jedermann entwickelt, die ab Frühjahr 2015 lieferbare sein soll. Dafür läuft auch eine Kampagne auf Indiegogo für das Projekt.

Bei jeder Niederlage muss meist der Trainer und selten die Spieler um ihren Job bangen. Deshalb setzen immer mehr Trainer modernste Technik ein, um die Spieler sowie die Strategie genau zu analysieren. Besonders in der heutigen Zeit, in der der Fussball immer schneller, strategischer und trickreicher wird. Besonders begehrt ist bei den weltweiten Top-Teams derzeit die so genannte „Quantified Self“-Technologie, die es ermöglicht, wertvolle Spielerdaten zu sammeln, auszuwerten und dementsprechende Tatktiken auf dem Feld zu wählen. Dies auch in Zeiten, in denen einzelne Spieler nicht mehr zwingend für eine einzige Position in Frage kommen und flexibel einsetzbar sind auf dem Rasen.

Diese Tools sind aber bisher nur den Topclubs vorbehalten, weil die Technologie kostspielig ist. Die Lausanner Fussball-Enthusiasten Julien Moix, Lionel Yersin und Michael Dizerens haben mit FieldWiz eine bezahlbare Alternative für kleinere Clubs anbieten. Ab Frühjahr 2015 soll die Technologie, die in Tablet und Smartphones als App eingesetzt werden kann, erhältlich sein. Zurzeit sammeln die Gründer auch noch Kapital über Indiegogo» weiterlesen

Die Deutung von Zukunftstrends ist für Startups unentbehrlich

Der Verkauf von 3D-Druckern wird sich 2015 verdoppeln, Ikea launcht einen höhenverstellbaren Tisch. Was haben diese beiden Entwicklungen mit Startups zu tun? Vieles – denn der Erfolg eines Startups hängt auch davon ab, den richtigen Zeitpunkt bei der Massenverbreitung von Technologien zu erwischen.

3D-Drucker

3D-Drucker

Zwar wird seit 30 Jahren an 3D-Druckern getüftelt, doch nun kommt tatsächlich Bewegung in diesen Markt. Das IT-Forschungsinstitut Gartner sagt voraus, dass im Jahre 2015 doppelt so viele 3D-Drucker weltweit verkauft werden – und prognostiziert den Verkauf auf rund 217 000 Geräte. Bis im Jahre 2018 soll sich der Verkauf auf über 2,3 Millionen Geräte erhöhen. Der Markt für 3D-Drucker befinde sich an einem Höhepunkt, schreibt Gartner. Die technologischen Möglichkeiten werden sich dabei nochmals deutlich verändern. Die Preise für die Drucker werden zwar nicht so rasch, aber doch stetig sinken. Einige Schweizer Startups, darunter etwa Additively, sind im Feld von 3D-Printing tätig und verzeichnen ebenfalls einen Wachstum: “Wir spüren ein steigendes Interesse an unserer Plattform und dem Bedürfnis, Sachen mit 3D-Printern herzustellen”, sagt Matthias Baldinger von Additively. Er scheint sein Startup zur richtigen Zeit lanciert zu haben – nicht zu früh, aber auch nicht zu spät. » weiterlesen

Geosatis:
Erstes Pilotprojekt in Kalifornien

Für das jurassische Startup Geosatis hat sich die Reise mit der Swisscom in das Silicon Valley doppelt gelohnt: Einerseits konnten sie in Kalifornien vor Ort wertvolle Kontakte knüpfen, anderseits hat die Swisscom dem auf GPS-Monitoring spezialisierten Startup Investitionen während der Reise zugesichert.

Reshad Moussa, Chief Business Development Officer von Gesosatis

Reshad Moussa, Chief Business Development Officer von Gesosatis

Mit elektronischem und GPS-basiertem Monitoring sollen Straftäter, die nicht gewalttätig sind, einfacher und vor allem kostengünstiger resozialisiert werden. Diesem Ziel ist Geosatis seit vergagener Woche ein Stück näher. Das Startup aus Le Noirmont im Kanton Jura stellt die nötigen Produkte für eine solche Resozialisierung zur Verfügung: Von der elektronischen Fussfessel über die Software zur Überwachung bis hin zur App. Die betroffenen Personen können durch diese Technik die Strafe in ihrem gewohnten Umfeld hinter sich bringen – zudem werden hohe Kosten für das Gefängnis gespart. Mit dieser Idee hat es Gesoatis auch unter die Top 100 Startups der Schweiz in diesem Jahr geschafft.

Dank dieser Idee konnte Geosatis am Swisscom StartUp Challenge teilnehmen. Letzte Woche ist Reshad Moussa, Chief Business Development Officer von Gesosatis zusammen mit den anderen Teilnehmern aus dem Silicon Valley zurückgekehrt. Dabei wurde auch verkündet, dass die Swisscom und das Startup künftig zusammenarbeiten bzw. dass die Swisscom in Gesoatis investiert. Wir haben mit Moussa über seine Erfahrungen gesprochen. » weiterlesen

Barcode-Scanning:
Zwei Zürcher Startups buhlen um Kunden und Konsumenten

Barcode-Scanning wird in Zukunft das Multichannel-Erlebnis von Kunden im Supermarkt beeinflussen. Deshalb buhlen die beiden Zürcher Startups Codecheck.info und Scandit um Konsumenten und Kunden im Detailhandel. Während Codecheck.info Informationen über die nachhaltige Beschaffenheit von Lebensmitteln an Kunden vermittelt, möchte Scandit mit neuen Smartphone-Apps die Detailhändler auf das Einkaufserlebnis von morgen einstimmen.

Barcodes scannen im Supermarkt wird künftig noch wichtiger

Barcodes scannen im Supermarkt wird künftig noch wichtiger

Laut neusten Studien benutzen in den USA bereits 30 Prozent der Kunden beim Einkauf im Supermarkt ein Smartphone. Sei es für Preisvergleiche oder für Informationen über die angebotenen Produkte. Das Einkaufen mit der Verwendung des Smartphone und somit einer Internetverbindung wird sich in den nächsten Jahren weiter verstärken. Anfang Oktober hat der grösste Detailhändler der Schweiz – die Migros – einen kostenlosen Wlan-Zugang in 450 Filialen eingerichtet. Weshalb Migros diesen Schritt gemacht hat, wurde nicht detailliert kommuniziert. Das Vorhaben ist jedoch klar: Der Detailhändler will damit das Einkaufserlebnis steigern. Der Kunde kann beim Einkaufen ein Rezept nachschauen oder eben mehr über die Produkte herausfinden. » weiterlesen