Buzzwords und Wissenswertes:
Was mit “Traction” wirklich gemeint ist

Wichtig ist sie für Erfolgsmessung, Pitches und Medieninteresse – aber wann kann ein Startup Traction ausweisen?

[textad]Zugkraft, Buzz oder Nachfrage? Der Begriff Traction“Wenn Ideen oder Experimente wenig Traction zeigen, beenden wir diese auch wieder.” hat zum Beispiel Felix Haas von Amiando einmal formuliert. Was ist damit genau gemeint?

Es gibt keine wirklich treffende deutsche Übersetzung für dieses Lieblingswort von Startup-Bloggern und anglophilen Investoren.

Mit “Zugkraft” lässt sich die ungefähre Richtung des Begriffs zwar ausmachen, aber die unternehmerische Definition meint mehr: Es geht um einen quantitativen Beleg für die Kundennachfrage, entweder die schon vorhandene oder die erst zu schaffende. Bekannte Grössen, beispielsweise bei Onlinediensten sind etwa: » weiterlesen

LaunchRock:
Virale Kundenbindung

Je mehr potentielle Kunden und Interessierte ein Startup schon vor der Porduktlancierung hat, desto besser. Mit Launchrock kann man der Mundpropaganda einen kleinen Schubs geben.

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Wenn man schon weiss, was man ungefähr vorhat, das Produkt jedoch noch nicht fertig ist, dann sollte man eine “Launching Soon”-Page aufschalten. Die klassische Version einer solchen, kündigt das – weltverändernd gute – Produkt an und bittet den Besucher, seine Email zu hinterlassen, so dass er über die Entwicklung informiert werden kann.

Das Problem an dieser klassische Version ist, dass man zwar die Emailadressen der tatsächlichen Besucher sammeln kann, diese jedoch nicht unbedingt all ihren Freunden davon erzählen werden. Einige Startups, darunter loqize.me haben deshalb einen zusätzlichen Kniff in ihre “Launching-Soon”-Page eingebaut. Wer sich einschreibt erhält einen personalisierten Link, über welchen man weitere Personen dazu einladen kann, sich auf der Seite einzuschreiben. Nur wer mindestens drei Freunde dazuholt, wird schliesslich eingeladen. Zwar entgehen einem bei diesem Vorgehen vermutlich einige Emailadressen, dafür werden aber diejenigen potentiellen Kunden, die sich tatsächlich für das Produkt interessieren enger angebunden und man bekommt auch noch ihre Freunde mit an Bord.

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StartUp Weekend Zürich:
Anmeldungen willkommen, Erfolg möglich

Vom 29. April bis am 1. Mai 2011 findet das nächste StartUp Weekend Zürich statt. Teilnehmer können ihre Idee 48 Stunden lang entwickeln und danach von einer Jury beurteilen lassen.

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Auf ein gutes Gelingen: Das Team von 2011

Nachdem das Konzept des StartUp Weekend Zürich im Frühling 2010 erfolgreich aufging, geht der Anlass nun mit einem neuen Team in die zweite Runde. Wer sich bis zum 27. April 2011 anmeldet, bekommt die Gelegenheit an der eigenen oder einer der präsentierten Ideen mitzutüfteln und das Resultat zum Schluss von einer Jury beurteilen zu lassen. Neben dem Design Thinking Trainer Simon Blake und Andreas Hürlimann, Managing Director von SpencerStuart, beurteilen auch die in der Schweizer Startup-Szene wohlbekannten Ulf Claesson und Jan Fülscher die Aussichten der erarbeiteten Ideen. Ein Teil der Jury und weitere Experten kümmern sich ausserdem während dem Weekend um die Gruppen und stehen den Teilnehmern mit ihrem Rat zur Seite. Zur Auflockerung und Inspiration gibt es am Samstag und Sonntag jeweils verschiedene Vorträge.

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StartBiz:
Schnell und einfach gründen

Der Online-Schalter für Unternehmensgründungen des SECO wurde überarbeitet und am 15. April 2011 unter dem Namen StartBiz neu lanciert.

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Seit sieben Jahren stellt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bereits einen Online Schalter zur Verfügung, der bei der Gründung eines kleinen Unternehmens Unterstützung bietet. Mit der Neulancierung unter dem Namen StartBiz wurde dieser nun erneuert und – wahrscheinlich – verbessert.

Laut Pressemitteilung des SECO ergab eine Studie der ZHAW, dass Gründer dank der Plattform bis zu fünfzig Prozent der sonst benötigten Zeit sparen.So gesehen ist diese Dienstleistung ein Segen für alle Gründer, die nicht über betriebswirtschaftliches oder juristisches Knowhow verfügen und ihrem jungen Unternehmen eine eingetragene Firma geben wollen. Zwar kommt man zur Gründung einer Kapitalgesellschaft (AG oder GmbH) weiterhin nicht um den Gang zum Notar herum, die Abklärung der notwendigen Vorbereitung übernimmt jedoch die Plattform.

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Sociental:
Mit Grossinvestment auf globalem Wachstumskurs

Die Stiftung von Rainer-Marc und Tatjana Frey hat mit einem Investment in Sociental die Basisfinanzierung der Plattform für drei Jahre sichergestellt.

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Die Spendenplattform Sociental hat einen dicken Fisch an Land gezogen: Über seine Frey Charitable Foundation (FCF) hat der Financier und UBS-Verwaltungsrat Rainer-Marc Frey in das Zürcher Startup investiert. Mit dem gespendeten Geld kann der Betrieb von Sociental für drei Jahre mit vier Mitarbeitern garantiert und so der globale Ausbau angegangen werden. Ausserdem bleibt auch noch ein “ordentliches Marketing- und Technologiebudget”, so Mitgründer Patrik Elsa. Ein fünfter Mitarbeiter wird ausserdem von PricewaterhouseCoopers finanziert. Der weitere Ausbau der Plattform, speziell derjenige des Marketing-Teams werde allerdings über Einkommen finanziert.

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Starterforum 2012:
Eure Meinung ist gefragt

Die Schweizer Gründerszene erhält einen neuen Anlass: Am Starter Forum 2012 wird informiert und live gegründet.

Das Starter Forum ist eine neue, eintägige Veranstaltung für Gründungsinteressierte, Neugründer und Start-Ups. Anhand einer «Live-Gründung» und an themenspezifischen Workshops erhalten die Teilnehmer alle nötigen Informationen für die geplante Gründung und die Positionierung im Markt. Das Starter Forum 2012 wird unter anderem vom IFJ Institut für Junguntenehmen unterstützt

Zur Zeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für die erste Durchführung auf Hochtouren. Die themenspezifischen Workshops sollen sich vor allem an den Bedürfnissen der Teilnehmer ausrichten. Ihre Anforderungen sollen direkt in die Planung miteinfliessen. » weiterlesen

Foursquare Day:
So unterstützt New Yorks Bürgermeister seine Startups

Der 16.04.11 ist Foursquare Day: Mike Bloomberg, Bürgermeister von New York, hat den ersten Social Media-Feiertag ausgerufen. Nun will Bloomberg auch noch Foursquare-Mayor der City Hall werden.

Bürgermeister Michael Bloomberg will die Startups seiner Stadt unterstützen und New York zum Silicon Valley der Ostküste der USA machen. Zusammen mit Foursquare hat Bloomberg deshalb den morgigen Samstag, 16. April, zum Foursquare Day gemacht (eben 4/16 in der US-amerikanischen Datums-Schreibweise).

Vom Küchentisch um die Welt
Foursquare, gegründet an einem Küchentisch im East Village, zählt inzwischen über acht Millionen Nutzer und beschäftigt 60 Mitarbeitende in New York. Für Bloomberg eben ein hervorragendes Beispiel dafür, dass es keinen besseren Ort gibt für einen Startup als New York. Foursquare ist für ihn nicht nur eine Fun-App: Er sieht grosses Potenzial für Unternehmen und Verkaufsgeschäfte in New York. Er habe übrigens nicht gewusst, so Bloomberg auf seinem Blog, dass es so einfach gewesen wäre, Mayor zu werden… » weiterlesen

James Dyson Award:
Erfinder gesucht

Bis am 2. August 2011 können sich Erfinder mit innovativen Lösungen für die Probleme dieser Welt um den James Dyson Award 2011 bewerben. Der Sieger erhält 1000 Pfund und Ideen via Atizo.

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Der Schweizer Gewinner 2010: Der Reanimations-Automat REAX

Der Haken zuerst: Der James Dyson Award steht nur Studenten von Design oder Ingeneurswissenschaften und Personen, die ein solches Studium in den letzten vier Jahren gemacht haben offen. Scheinbar wird davon ausgegangen, dass nur kreative Lösungen findet, wer das finden von kreativen Lösungen studiert (hat).

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c-crowd:
Crowdfunding professionalisiert

Mit c-crowd ist die demokratische Art der Finanzierung endgültig in der Schweiz angekommen. Neben klassischem Crowdfunding bringt die Plattform auch Venture Capital zu Startups.

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Der Serien-Unternehmer Marc P. Bernegger hat c-crowd zusmmen mit Philipp Steinberger und Oliver Rappold im April 2011 lanciert. c-crowd ist auf den ersten Blick eine Crowdfunding-Plattform, wie es sie bereits an verschiedenen Orten gibt. Revolutionär daran ist allerdings die angebotene Möglichkeit der Startupfinanzierung: c-crowd lässt alle klassischen Vermittler zwischen Geldgebern und Unternehmern aussen vor und erlaubt es den Gründern, direkt an Privatpersonen zu gelangen.

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Investitionsentscheid:
Unternehmer, nicht Unternehmen

Der New Yorker Venture Capitalist Fred Wilson hat in einem Blogpost erklärt, weshalb man grossartige Unternehmer auch unterstützen sollte, wenn ihre Idee noch nicht ganz reif ist.

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Auch so kann man sich finanzieren: Obama O's (Bildquelle: http://www.airbnb.com/obamaos)Ob Airbnb “The Next Big Thing” ist oder nicht, soll hier dahingestellt bleiben. Für den Zweck dieses Posts ist vor allem interessant, was Business Angel Paul Graham und Venture Capitalist Fred Wilson darüber in ihren jeweiligen Blogs geschrieben haben.

Da ist auf der einen Seite Fred Wilson von Union Square Ventures, der in einem Blogpost darüber geschrieben hat, wie sehr er es bereut, nicht in Airbnb investiert zu haben. Obwohl die Gründer sehr grosses Potential versprachen, sah das Team von Union Square Ventures das Bahnbrechende am Konzept der Luftmatratze in Privatwohnungen als alternative zu Hotelzimmern nicht. Folglich hat Wilson nicht investiert, auch wenn das Team durch innovative Methoden, Geld aufzutreiben aufgefallen war. Sie hatten nämlich am Parteitag der Demokraten (an welchem Obama als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde) Frühstücksflocken mit dem Konterfei von Obama und McCain verkauft. Die Obama O’s und Cap’n McCains wurden in nummerierten Schachteln zu vierzig Dollar das Stück verkauft. Das ging so gut, dass die Einnahmen genügten, um Airbnb am leben zu halten.

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