«Die meisten haben Angst vor dem Erfolg»:
100-Dollar-Startup-Autor Chris Guillebeau im Interview

Startups lassen sich auch mit wenig Kapital gründen. Wir haben den Autor des Buchs «The 100-Dollar-Startup» gefragt, worauf es dabei ankommt.

das Interview führte Ute Mündlein

Chris Guillebeau{zvg;http://www.flickr.com/photos/chrisguillebeau/sets/72157623060686146/;http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de}Im Buch The 100-Dollar-Startup (Affiliate-Link) geht es nicht um die Gründung des «Next Big Thing» mit viel Geld. Chris Guillebeau stellt stattdessen Menschen vor, die sich mit geringem Startkapital (weniger als 100 Dollar) erfolgreich selbständig gemacht haben.

Ist das, so die zentrale Frage des Buches, reproduzierbar? Gibt es Erfolgsrezepte, denen man folgen kann? Dazu hat der Autor Daten von 1’500 Unternehmen mit mindestens 50’000 Dollar Umsatz ausgewertet.

Wir haben mit Chris über Produktfindung, Erfolgskriterien und Ängste gesprochen.

Für viele Gründer ist die wichtigste Frage: Welche Produkte oder Dienstleistungen soll ich anbieten? » weiterlesen

Customer Development Manifesto 2/2:
Messen, schnell sein, lernen

Tempo, kundesnahes Entwickeln und flexible Planung sind einige der Eckpfeiler einer zeitgemässen Startup-Entwicklung. Wir stellen sieben weitere Thesen zum Customer Development vor.

Customer Development {Hibr;http://www.flickr.com/photos/hibr/6334558234/;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/}Vor ein paar Tagen haben wir Steve Blanks Customer Development Manifesto zusammengefasst und die ersten sieben von vierzehn Punkten vorgestellt. Hier ist der zweite Teil mit den übrigen sieben Regeln:
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8. Messen im Startup funktioniert anders

Es gibt Millionen von Controlling-Kennzahlen für etablierte Unternehmen – die vielleicht bei deinem Unternehmen auch einmal zu Einsatz kommen werden. Bis dahin besteht dein Controlling darin, deinen Fortschritt dabei zu überwachen, wie du die riskanten Annahmen in deinem Geschäftsmodell validierst. Es geht insbesondere um die Beantwortung der folgenden Fragen: » weiterlesen

E-Commerce, vertikal:
Das erste Startup im Startup
von Deindeal

Mit Home & Living hat das vor zwei Jahren gegründete Deindeal einen neuen Geschäftsbereich ganz nach Startup-Manier aufgebaut – und zeigt, wo es hingehen soll mit seinem Inkubatorprogramm.

E-Commerce-Gründungen spielen auf startwerk.ch eine weniger grosse Rolle – kein Wunder, sind sie doch meist Verlängerungen bestehender Vertriebsmodelle ins Netz und wenig innovativ.

Bei Deindeal spricht einiges dafür, eine Ausnahme zu machen. Denn hier lässt sich mitverfolgen, wie sich Startups methodisch bauen und skalieren lassen. Mit dem hauseigenen Angebot Incubate@Deindeal hat das Unternehmen eine Plattform, die gezielt Jungunternehmer für E-Commerce-Projekte sucht. Laut Deindeal-Mitgründer Adrian Locher ist das Ziel, die Startup-Kultur beizubehalten und eigenständige Unternehmer auf Projekten arbeiten zu lassen, nicht einfach leitende Angestellte. » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
DomoSafety mit halber Million, neues Projekt von Ex-Doodler, mehr Platz für Startups in der Romandie

Die aktuellen News aus der Schweizer Startup-Szene, schnell und übersichtlich: DomoSafety sichert sich Finanzierung, in der Romandie werden neue Startup-Zentren gebaut, venture kick hat zwei neue Finalisten.

weAct neu im Hub Zürich

Das Cleanweb-Startup weACT, das auch schon auf dem Startup Weekend Zürich präsent war, hat den aktuellen kickstart-Wettbewerb beim Hub Zürich gewonnen.

Ein halbe Million für die Sicherheit

DomoSafety, das unter anderem auf investiere.ch nach Investoren gesucht hatte, hat soeben eine Finanzierungsrunde über 500’000 Franken eingefahren. sucht bis zu CHF 600’000 Kapital. Das Minimalziel von CHF 300’000 wurde bereits überschritten, das Interessebarometer steht aktuell bei CHF 540’000 Franken, davon wurden CHF 330’000 Franken bereits zugesagt. Das Startup will neuartige Sicherheitslösungen für den Heimbereich vermarkten. » DomoSafety reaches fundraising target

Neues Projekt von Ex-Doodler » weiterlesen

Gutes Design will Probleme lösen:
Design-Inspiration für Startups

Design ist weit mehr als nur das «hübsch Machen» eines Produkts: Eine Design-Einführung für Startups.

Designen für Startups {kjcs;http://www.flickr.com/photos/kjcs/6933265542/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}Mit Startups, this is how design works hat Wells Riley einen Design-Leitfaden für Gründer gebastelt. Rileys Ziel dabei ist aber nicht, Jungunternehmern konkrete Tipps für das Styling ihrer Website oder ein elegantes User Inferface mitzugeben.

Stattdessen ist seine Seite eher ein Design-Manifest, das dazu anregen will, neu über Design nachzudenken. Rileys Herangehensweise: Design ist eine Methode zur Problemlösung. Das heisst auch, Design gehört integral zum Entwickeln von Produkten, wie es Startups betreiben. Denn Startups suchen neue Lösungen für noch ungelöste Probleme. » weiterlesen

Customer Development Manifesto 1/2:
14 Regeln für die
Produktentwicklung im Startup

Das Startup Owner’s Manual ist eine Anleitung für das Entwickeln und Testen von Geschäftsmodellen. Dabei will der Autor vor allem mit einer Sache aufräumen: dem starren Businessplan.

{mistermoss;http://www.flickr.com/photos/mistermoss/4911196950/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en}In seinem neuen Buch The Startup Owner’s Manual (Affiliate-Link) holt sich Steve Blank die Krone des besten Autoren rund um Lean Startup zurück. Das Buch ist das bisher umfassendste und praktischste zu den Themen Lean Startup und Customer Development.

Fast an den Anfang hat Blank das «Customer Development Manifesto» gestellt. Diese Checkliste liefert 14 Regeln, welche die Prinzipien von Customer Development und Lean Startup abbilden und einen Leitfaden für schlankes und agiles Gründen bieten. Wir stellen hier die ersten sieben der 14 Punkte vor, die nächsten sieben Regeln folgen kommende Woche:

1. Du wirst keine Fakten in Deinem Gebäude finden, also geh raus » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Zeeder will investieren, Preise für Umweltprojekte, prospektli.ch launcht

Das bewegte die Startup-Szene diese Woche: Die Schweiz hat mit Zeeder ein neues Investorennetzwerk, ein Anlass für Spiele-Startups wurde aus der Taufe gehoben und grüne Projekt-Ideen ausgezeichnet.

Frühes Geld für Internet-Geschäftsideen

Vier Internetunternehmer haben in Zürich ein Investorennetzwerk gegründet. «Zeeder» zielt auf Frühphasen-Finanzierung bei Webstartups. Mit von der Partie sind Doodle-CEO Myke Näf, Thomas Dübendorfer (Entwickler bei Google), Luzius Meisser (Mitgründer bei Wuala) und der Unternehmer und Investor Eric Schmid von Elevate Partners. Erste Infos zu Zeeder gibt es auf einem frisch aufgesetzten WordPress-Blog.

Neuer Anlass für Spieleentwickler

Mobile Monday Switzerland und der Spielentwickler-Verband IGDA Switzerland realisieren künftig eine monatliche Veranstaltung zum Thema «Mobile Gaming», los geht es am 18. Juni 2012 in Wallisellen. » Mobile Gaming in Wallisellen

Aeon Scientific mit Finanzspritze » weiterlesen

«Das Team ist das A und O»:
9 Fragen an Daniel Moser von quitt.ch

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO eines Webstartups, das bei der Administration von Angestellten hilft.

Daniel Moser, quitt.ch (Bild: zvg)Was ist die Idee hinter quitt.ch?

Mit quitt.ch können Arbeitgeber in Privathaushalten in wenigen Minuten die eigene Putzfrau sowie alle anderen Haushaltshilfen legal anstellen, ohne lästigen Papierkram. Der Service deckt alle nötigen Themen wie Versicherungen, Verträge, Abrechnungen und Lohnzahlungen ab und benötigt keine rechtlichen Vorkenntnisse.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Ursprünglich wollten wir mit ServiceHunter eine Internetplattform ins Leben rufen, mit der Dienstleistungen aller Art legal bezogen werden können, z.B. Computer reparieren oder Rasen mähen. Die Vermarktung dieser Plattform hat sich aber als sehr schwierig erwiesen, auch weil es bereits Konkurrenz in diesem Gebiet gab. Was jedoch allen Plattformen fehlte war ein Service, welcher die daraus entstehenden Arbeitsverhältnisse legalisiert. » weiterlesen

Arbeitsbewilligungen für Startups:
Alles gar kein Problem?

Arbeitsbewilligungen und (ICT-)Startups: Hürden für Jungunternehmer sind erneut Anlass für Diskussionen in der Standortförderung.

(Bild: iStockphoto)Die Frage steht im Raum: Sorgen amtliche Hürden dafür, dass Startups keine Spezialisten aus dem Ausland anstellen können? In dieser Sache suchte man gestern vonseiten des Zürcher Amts von Wirtschaft und Arbeit (AWA), Sorgen zu zerstreuen. Arbeitsbewilligungen für Jungunternehmen waren das Thema einer Infoveranstaltung im kürzlich eröffneten BlueLion-Inkubator.

Denn gerade – aber nicht nur – in der Informatik schlägt der Fachkräftemangel durch. Startups brauchen Talente. Wenn diese weder in der Schweiz noch in der EU verfügbar sind, müssen Gründer auf Drittstaaten zurückgreifen. Hier lauern jedoch eine Menge gesetzlicher Auflagen. Die Initiative Open the Gates versucht derzeit, auf das Problem aufmerksam zu machen (wir berichteten).

Kontingente nicht entscheidend

Knackpunkt ist das Ausländergesetz. Ungeachtet der Standortziele, etwa im Bereich der ICT (eZürich), sorgt Bundesrecht für Hindernisse bei der Startup-Förderung. So ist die Anzahl der möglichen Arbeitsbewilligungen limitiert und (Jung-)Unternehmen müssen ihre Gesuche umfangreich begründen. Dazu gehört auch der Nachweis, sich erfolglos anderweitig um Kandidaten bemüht zu haben. » weiterlesen

Drei frische Geschäftsideen:
buzzdoes, mmMule und Open Garden

Unser Blick über den Tellerrand – drei interessante Startupideen aus dem Ausland: Ein Empfehlungsdienst für App Stores, ein Marktplatz für Ferienmitbringsel und P2P-Netzwerke für mobile Geräte.

Startup-Ideen (Bild: iStockphoto)USA: In der von schnelllebigem Buzz getriebenen App-Ökonomie ist Aufmerksamkeit die relevante Währung. Apps die es schaffen, in kurzer Zeit viele Downloads zu erzielen, schnellen in den Charts nach oben und haben gute Chancen, allein dadurch weitere Kunden zu gewinnen. Die nötige, initiale Aufmerksamkeit verschaffen sich professionelle Entwickler bisher meist mit In-App-Werbeeinblendungen. Buzzdoes will hier eine Alternative anbieten, nämlich einen Empfehlungsdienst für Apps.

Nutzer können Apps ihren Freunden empfehlen und erhalten dafür von buzzdoes’ Werbekunden gesponserte Belohnungen, etwa kostenlose Apps oder Gutscheine.

Wie bei In-App-Werbung zahlen Kunden nur für Leads, also aus den Empfehlungen resultierende Downloads. Die Qualität der neuen User dürfte aber mit buzzdoes deutlich höher sein – persönliche Empfehlungen generieren mehr Aufmerksamkeit. Das Zürcher Startup AppAware ist in ähnlichen Gefilden unterwegs.

Australien: Aus dem beliebten «Bring mir bitte x aus den Ferien mit» hat der Onlinedienst mmMule eine Geschäftsidee gezimmert. » weiterlesen