Weniger Angst vor grossen Ideen:
Ambitionen führen zu Innovationen

Paul Graham wirbt für grosse Würfe – und verrät seine Methode für die Suche nach Startup-Ideen.

Grosse Startup-Ideen (Bild: istockphoto)Wie kommt man zum vielbeschworenen «next big thing»? Paul Graham, Business Angel und Gründer von Y Combinator, wirbt in einem Essay für die richtig grossen Geschäftsideen, die üblicherweise in der Schublade landen, weil man ihnen selbst keine Chancen einräumt.

Vom Angriff auf Google bis zu neuen Ausbildungsmodellen, Graham gibt darin eine Reihe von Startpunkten für künftige, disruptive Innovationen. Keine pfannenfertigen Ideen zwar, aber gute Denkanstösse. Seine Botschaft: Die besten Ideen scheinen beinahe unmöglich zu realisieren, aber dafür besteht ein echter Bedarf. Darum wird sie früher oder später wird jemand umsetzen – wenn es die Sache richtig angeht, auch ein Startup. Hier sind die Ideen, verpackt in sieben provokante Thesen: » weiterlesen

Lean Startup:
Wir suchen Fragen an Eric Ries

Die Methode «Lean Startup» prägt die Strategie von immer mehr Startups. Was haltet ihr von Eric Ries’ Konzept?

Wenn ein Startup die ersten drei Jahre nicht überlebt, liegt dies oft daran, dass an den Kunden und ihrem Bedarf vorbei entwickelt wird.

In unseren Breiten sind Startups oft zurückhaltend mit Vorabinfos zu ihrem Produkt: «Wir launchen bald. Aber was genau, das möchte ich noch nicht verraten», ist so eine typische Aussage. Der Nachteil? Es ist gut möglich, dass Du an Deinem Produkt arbeitest, viel Geld in die Entwicklung steckst, das Produkt vollendest und herausbringst – und niemand will es wissen. Denn niemand braucht es.

Lean Startup: am Kunden orientieren » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
Jede Menge Preise

Koubachi erhält Designpreis, Blueeconomics einen Innovationspreis und Memonic einen Cloud-Preis. Grund genug so richtig zu feiern – mit einer neuen App, die einen garantiert zur richtigen Party lotst.


CeBIT-Innovationspreis für Blueconomics

Die Software «SocialSalesMap» des Bachenbülacher Startups Blueconomics wurde an der weltweit grössten Informatikmesse CeBit in Hannover mit dem renommierten «Innovationspreis-IT 2012» ausgezeichnet. «SocialSalesMap» erlaubt mittels Analyse Sozialer Netzwerke Vertriebs-, Marketing- und Serviceperformance von Grosskunden zu steigern.
Blueconomics gewinnt CeBit-Innovationspreis

Du wirst mein Business lieben, weil…

Wie begeistere ich einen Investor für meine Geschäftsidee? Auf dem Blog des Betahaus Berlin findet Ihr einen Beitrag dazu, wie man sich auf einen betapitch vorbereiten sollte – natürlich sind die Vorschläge für jeden beliebigen Pitch von Nutzen.
THE PERFECT PITCH: A HOW-TO GUIDE

Was ein gutes GUI ausmacht

Auf dem Centralway-Blog erfahrt ihr, worauf es bei der GUI-Entwicklung wirklich ankommt: » weiterlesen

Swiss App Award:
Stelldichein der Schweizer App-Entwickler

Am 21.3.2012 wurden im Hotel Marriott in Zürich die ersten Swiss App Awards verliehen. Simon sass für startwerk.ch im Publikum.

Die von trifork organisierten ersten Swiss App Awards zeigten: Die Schweizer App-Szene lebt, fast alle sind überzeugt, dass Apps Websites und -anwendungen überlegen sind und auch kleine Entwicklerteams können erfolgreich sein.

Die App Awards wurden in sieben Kategorien vergeben: Best User Experience App; Most Downloaded App; Best Web App; Best Game App; Best Bank App; People’s Choice; App of the Year.

Der Star des Abends war Gbangas «Pilotifant»: » weiterlesen

ONE-Messe:
Veranstalter schnüren Angebot für Startups

Die ONE-Veranstalter möchten Jungunternehmer für ihre neu lancierte Messe an Bord holen. Startups winken vergünstigte Messeauftritte.

Am 9. und 10. Mai 2012 öffnen in der Messe Zürich die topsoft und die neu lancierte ONE ihre Tore. Die Ausrichtung der neuen Messe fokussiert aufs “Web business”: E-Commerce, Social Media und Online-Marketing. Hier werden zahlreiche interessante Jungfirmen unterwegs sein und – messetypisch – sicherlich eine Menge Visitenkarten die Besitzer wechseln. An der parallel stattfindenden ONE-Konferenz werden gleichzeitig Fachthemen vertieft. Hier erwarten 100 Speakerslots und fünf parallele Sessions zu Web-, Business- und Technologiethemen das Publikum.

Warum ist das relevant für Startups? Wer im B2B-Bereich unterwegs ist, kann an einer Messe Erfahrungen sammeln und an seinem Pitch feilen. Vom Lucky Punch, der die Standgebühren auf einen Schlag wieder herausholt bis zum Kontakt, der sich vielleicht Monate später bezahlt macht: Messen stehen für direkte Kundenansprache und intensives Networking. » weiterlesen

Vizago:

3D-Gesichter made in Basel

Das Startup Vizago möchte die Erstellung von dreidimensionalen Gesichtsmodellen möglichst einfach halten. Dazu verwendet das Startup die Morphable Model Technology, auf welche die Universität Basel das Patent hält.

Stell Dir vor, Du kannst mit wenigen Mausklicks, der Spielfigur Deines Lieblingsgames Deine Gesichtszüge verleihen. Stell Dir weiter vor, dass Du Dein Gesicht auch altern lassen kannst – Dein Avatar ist schliesslich ein altehrwürdiger Magier. Und alles was Du dazu benötigst: ein einfaches Foto, geschossen mit Deiner Webcam.

Dieses Szenario macht die Morphable Model Technology möglich, welche die Universität Basel patentiert und an das Startup Vizago lizenziert hat. Diese intelligente Technologie benötigt lediglich ein einfaches Foto, um dreidimensionale Strukturen, in diesem Fall Gesichter, zu erstellen; » weiterlesen

Venture Challenge:
Kooperiere mit Deiner Universität

An den Venture Challenges lernen Jungunternehmer aus dem universitären Umfeld, worauf es bei der Startupgründung ankommt. Wir haben für Euch eine Sitzung an der Universität Zürich besucht.

Venture Challenges sind 13-wöchige Kurse des Venturelab, dem Startup-Training des KTI, die jedes Semester an diversen Schweizer Universitäten für Studierende mit Startup-Affinität durchgeführt werden. Wir waren beim Modul «New Product Development & Industrialization» an der Universität Zürich mit dabei.

5 Teams, 5 Ideen

In dem Kurs, den ich besuchte, wurden 25 Studierende in fünf Teams aufgeteilt, wobei jedes Team eine Geschäftsidee verfolgt. Ohne zu viel zu verraten: Die Ideen decken ein breites Spektrum ab, vom neuen Restaurantkonzept bis zu einer verbesserten Vakuum-Technologie. Genau von dieser Vielfalt lebt der Kurs, ebenso von der grossen Dynamik: Der rege Austausch unter den Teilnehmern und Coaches, das stete Hinterfragen der eigenen Ideen führt dazu, dass manche Idee innerhalb einer Woche völlig neu aufgegleist wird.

An dem Abend behandelte Pierre Comte, CEO Sigma Professional und aktiver Coach des CTI Startup, folgende Themen: Innovationsarten, Geistiges Eigentum, Bruttomarge und Wertgenerierung für die Kunden. » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
2 Millionen für Poken, Smartmeter für die Massen und ein Video für zwischendurch

Poken erhält 2 Millionen USD und einen neuen CEO, Redbiotec schliesst Forschungskooperationen ab und ein sehenswertes Video erklärt, woher gute Ideen kommen.


Zwei Millionen und ein neuer CEO für Poken

Poken hat eine Finanzierungsrunde über 2 Millionen USD erfolgreich abgeschlossen, verlegt seinen Hauptsitz per 1. April 2012 nach Palo Alto und erhält einen neuen CEO. Erst Anfang März hatten wir berichtet, dass das Schweizer Startup auf dem MWC mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden war.
Poken raises USD 2 Million
Wer sich nun fragt, «Wie machen die das?», sollte einen Blick auf dieses Posting im Poken-Blog werfen: » weiterlesen

Startup gegründet:
Was Du nun als Chef nicht tun solltest

Wer ein Startup gründet, wird nicht lange alleine bleiben. Wir zeigen Euch welche fünf Fauxpas Ihr unbedingt vermeiden solltet, wenn Ihr Mitarbeiter führt.

Du hast Dein Startup gegründet. Es läuft, Du stellst Mitarbeiter ein. Nun bist Du Chef. Wir präsentieren Dinge, die Du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Als Chef darf ich Dinge tun, die andere nicht dürfen – unbestritten, aber problematisch. Wenn Du regelmässig nachmittags golfen gehst, ist es möglich, dass Deine Mitarbeiter das auch machen. Entweder akzeptierst Du das, oder Du gehst eben nicht nachmittags golfen. Dasselbe betrifft die Ordnung am Arbeitsplatz: sieht’s bei Dir chaotisch aus, kannst Du auch von Deinen Kollegen keine aufgeräumten Büros erwarten.

Unsympathische Mitarbeiter einstellen – Du suchst ein gewisses Fachwissen, aber weil Du klein und unbekannt bist, bewerben sich nicht viele Menschen bei Dir. Du nimmst jemanden, den Du zwar nicht leiden kannst, aber diese Person erfüllt die fachlichen Anforderungen. Das solltest Du besser nicht tun, » weiterlesen

SEF-Award:
Auszeichnung für Schweizer Sozialunternehmer

Der Sozialunternehmerpreis der Social Entrepreneurship Foundation geht in eine neue Runde. Startups, die ein gemeinnütziges Konzept haben, können sich bis zum 31. Mai 2012 bewerben.

«Gewinn mit Sinn» und das unternehmerische Angehen gesellschaftlicher Probleme – so wird Social Entrepreneurship häufig umschrieben. Der sehr junge Trend sieht sich als Brückenschlag zwischen Unternehmertum und Gemeinnützigkeit. Wie der Anteil Unternehmertum in der Mixtur aber genau aussieht, und inwiefern sich die Arbeitsweise von der bestehender sozialer Einrichtungen abhebt, das ist nicht so klar. » weiterlesen