ONE-Messe:
Veranstalter schnüren Angebot für Startups

Die ONE-Veranstalter möchten Jungunternehmer für ihre neu lancierte Messe an Bord holen. Startups winken vergünstigte Messeauftritte.

Am 9. und 10. Mai 2012 öffnen in der Messe Zürich die topsoft und die neu lancierte ONE ihre Tore. Die Ausrichtung der neuen Messe fokussiert aufs “Web business”: E-Commerce, Social Media und Online-Marketing. Hier werden zahlreiche interessante Jungfirmen unterwegs sein und – messetypisch – sicherlich eine Menge Visitenkarten die Besitzer wechseln. An der parallel stattfindenden ONE-Konferenz werden gleichzeitig Fachthemen vertieft. Hier erwarten 100 Speakerslots und fünf parallele Sessions zu Web-, Business- und Technologiethemen das Publikum.

Warum ist das relevant für Startups? Wer im B2B-Bereich unterwegs ist, kann an einer Messe Erfahrungen sammeln und an seinem Pitch feilen. Vom Lucky Punch, der die Standgebühren auf einen Schlag wieder herausholt bis zum Kontakt, der sich vielleicht Monate später bezahlt macht: Messen stehen für direkte Kundenansprache und intensives Networking. » weiterlesen

Vizago:

3D-Gesichter made in Basel

Das Startup Vizago möchte die Erstellung von dreidimensionalen Gesichtsmodellen möglichst einfach halten. Dazu verwendet das Startup die Morphable Model Technology, auf welche die Universität Basel das Patent hält.

Stell Dir vor, Du kannst mit wenigen Mausklicks, der Spielfigur Deines Lieblingsgames Deine Gesichtszüge verleihen. Stell Dir weiter vor, dass Du Dein Gesicht auch altern lassen kannst – Dein Avatar ist schliesslich ein altehrwürdiger Magier. Und alles was Du dazu benötigst: ein einfaches Foto, geschossen mit Deiner Webcam.

Dieses Szenario macht die Morphable Model Technology möglich, welche die Universität Basel patentiert und an das Startup Vizago lizenziert hat. Diese intelligente Technologie benötigt lediglich ein einfaches Foto, um dreidimensionale Strukturen, in diesem Fall Gesichter, zu erstellen; » weiterlesen

Venture Challenge:
Kooperiere mit Deiner Universität

An den Venture Challenges lernen Jungunternehmer aus dem universitären Umfeld, worauf es bei der Startupgründung ankommt. Wir haben für Euch eine Sitzung an der Universität Zürich besucht.

Venture Challenges sind 13-wöchige Kurse des Venturelab, dem Startup-Training des KTI, die jedes Semester an diversen Schweizer Universitäten für Studierende mit Startup-Affinität durchgeführt werden. Wir waren beim Modul «New Product Development & Industrialization» an der Universität Zürich mit dabei.

5 Teams, 5 Ideen

In dem Kurs, den ich besuchte, wurden 25 Studierende in fünf Teams aufgeteilt, wobei jedes Team eine Geschäftsidee verfolgt. Ohne zu viel zu verraten: Die Ideen decken ein breites Spektrum ab, vom neuen Restaurantkonzept bis zu einer verbesserten Vakuum-Technologie. Genau von dieser Vielfalt lebt der Kurs, ebenso von der grossen Dynamik: Der rege Austausch unter den Teilnehmern und Coaches, das stete Hinterfragen der eigenen Ideen führt dazu, dass manche Idee innerhalb einer Woche völlig neu aufgegleist wird.

An dem Abend behandelte Pierre Comte, CEO Sigma Professional und aktiver Coach des CTI Startup, folgende Themen: Innovationsarten, Geistiges Eigentum, Bruttomarge und Wertgenerierung für die Kunden. » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
2 Millionen für Poken, Smartmeter für die Massen und ein Video für zwischendurch

Poken erhält 2 Millionen USD und einen neuen CEO, Redbiotec schliesst Forschungskooperationen ab und ein sehenswertes Video erklärt, woher gute Ideen kommen.


Zwei Millionen und ein neuer CEO für Poken

Poken hat eine Finanzierungsrunde über 2 Millionen USD erfolgreich abgeschlossen, verlegt seinen Hauptsitz per 1. April 2012 nach Palo Alto und erhält einen neuen CEO. Erst Anfang März hatten wir berichtet, dass das Schweizer Startup auf dem MWC mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden war.
Poken raises USD 2 Million
Wer sich nun fragt, «Wie machen die das?», sollte einen Blick auf dieses Posting im Poken-Blog werfen: » weiterlesen

Startup gegründet:
Was Du nun als Chef nicht tun solltest

Wer ein Startup gründet, wird nicht lange alleine bleiben. Wir zeigen Euch welche fünf Fauxpas Ihr unbedingt vermeiden solltet, wenn Ihr Mitarbeiter führt.

Du hast Dein Startup gegründet. Es läuft, Du stellst Mitarbeiter ein. Nun bist Du Chef. Wir präsentieren Dinge, die Du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Als Chef darf ich Dinge tun, die andere nicht dürfen – unbestritten, aber problematisch. Wenn Du regelmässig nachmittags golfen gehst, ist es möglich, dass Deine Mitarbeiter das auch machen. Entweder akzeptierst Du das, oder Du gehst eben nicht nachmittags golfen. Dasselbe betrifft die Ordnung am Arbeitsplatz: sieht’s bei Dir chaotisch aus, kannst Du auch von Deinen Kollegen keine aufgeräumten Büros erwarten.

Unsympathische Mitarbeiter einstellen – Du suchst ein gewisses Fachwissen, aber weil Du klein und unbekannt bist, bewerben sich nicht viele Menschen bei Dir. Du nimmst jemanden, den Du zwar nicht leiden kannst, aber diese Person erfüllt die fachlichen Anforderungen. Das solltest Du besser nicht tun, » weiterlesen

SEF-Award:
Auszeichnung für Schweizer Sozialunternehmer

Der Sozialunternehmerpreis der Social Entrepreneurship Foundation geht in eine neue Runde. Startups, die ein gemeinnütziges Konzept haben, können sich bis zum 31. Mai 2012 bewerben.

«Gewinn mit Sinn» und das unternehmerische Angehen gesellschaftlicher Probleme – so wird Social Entrepreneurship häufig umschrieben. Der sehr junge Trend sieht sich als Brückenschlag zwischen Unternehmertum und Gemeinnützigkeit. Wie der Anteil Unternehmertum in der Mixtur aber genau aussieht, und inwiefern sich die Arbeitsweise von der bestehender sozialer Einrichtungen abhebt, das ist nicht so klar. » weiterlesen

«Verlieb dich nicht in die eigene Idee»:
9 Fragen an Fabio Carlucci vom
Design Thinking Startup

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Mitgründer des Design Thinking Startups.

Fabio Carlucci (zvg)Was ist die Idee hinter dem Design-Thinking-Startup?

Das Design Thinking Startup stellt den etablierten Ablauf einer Firmengründung auf den Kopf: Während normalerweise ein Team mit einer Idee Kapital sucht und seine Idee dann umsetzt, wurde in diesem Fall anders herum begonnen. Man fand über die Crowdfunding-Plattform c-crowd Kapitalgeber, welche das nötige Kapital für eine AG-Gründung investierten; erst dann wurde ein Team aus vier Studenten rekrutiert, das sich mit der Design-Thinking-Methode auf die Suche nach einem innovativen Geschäftsmodell gemacht hat.

An welchen Ideen arbeitet ihr gerade? » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
GetYourGuide mit 2 Millionen, grosse Runde für Kandou, SEF-Preis

Diese Woche in der Startupwelt: Das Tourismus-Startup GetYourGuide und das High-Tech-Jungunternehmen Kandou überzeugen Investoren, Preis für Social Entrepreneurship in Neuauflage, Gründerinnen fehlen.

Startup-News (Bild: iStockphoto)Zwei Millionen für GetYourGuide

Neue und bestehende Investoren beteiligen sich mit zwei Millionen Dollar an GetYourGuide, darunter Profounders Capital und die Flugsuchmaschine Swoodoo.

Das 2008 gegründete Buchungsportal für Touren hatte sich jüngst Partnerschaften mit Travel.ch und Tripadvisor sichern können und realisierte 2011 ein Nutzerwachstum von 600 Prozent. » GetYourGuide auf Expansionskurs

Finanzierungsrunde für Kandou » weiterlesen

Koubachi:
Milestone Verkaufsstart geschafft

Die Gründer von Koubachi sind am Ziel. Mit dem Verkaufsstart ihres Pflanzensensors vor wenigen Tagen hat das Startup seinen bisher wichtigsten Meilenstein geschafft.

Was macht man, wenn man eine Idee hat, die Technologie aber noch nicht soweit ist? Abwarten und weiterentwickeln. So machten es die Gründer von Koubachi. Die längere Entwicklung hat dem Pflanzensensor des Startups nicht geschadet, im Gegenteil. Herausgekommen ist ein Hightech-Produkt, das sich von der bestehenden Konkurrenz durch ein besonders ambitioniertes Design abhebt. » weiterlesen

Neue Gewinner bei venture kick:
20’000 Franken für eBike Sharing
und Tortilla-Maker

Von einer App für Autofans bis zu einem automatischen Tortilla-macher: Venture kick prämiert brandneue Geschäftsideen.

Die Förderinitiative venture kick hievt eine Reihe frischer Startups in Rampenlicht. Fünf noch vor der Gründung stehende Projekte haben soeben die erste Stufe des Wettbewerbs passiert und die beiden Jungunternehmen flatev und Electric Feel Mobility Systems rücken ins Finale vor.

Diese zwei Startups dürfen 20’000 Franken fürs Bestehen der zweiten Runde mit nach Hause nehmen: » weiterlesen