Rayneer TV:
Per Facebook personalisiertes Musikfernsehen

Seit heute ist das personalisierte Musikfernsehen Rayneer für die Öffentlichkeit freigeschaltet und möchte im Schweizer Musikmarkt mitmischen.

Rayneer (Bild: Screenshot rayneer.tv)Die Informationsflut des Webs schafft Bedarf für Filter und Personalisierungsdienste, die uns dabei helfen, relevante Inhalte zu finden.

Der gerade frisch lancierte Webservice Rayneer TV packt das Thema Filterung für das Feld der Musikvideos an. Die Idee: Auf dem Videoportal sollen Nutzer Musikclips sehen können, die ihrem musikalischen Gusto entsprechen. Personalisiert wird dabei nicht durch eine manuelle Angabe von Präferenzen, sondern per Facebook. So sammelt der Dienst Infos über den Musikgeschmack seiner Nutzer über ihre Likes und Pinnwand-Beiträge. Daraus wird das jeweilige Profil generiert. Der Vorteil dieser Methode ist der geringe Aufwand für die User, die dafür aber auch zwingend einen Facebook-Account haben müssen. Neben der Webapp existiert eine kostenlose Applikation für Smartphones.

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Startups und das «Minimal Viable Product»:
Die Schwierigkeit des minimal notwendigen Funktionsumfangs

Einen neuen Onlinedienst lediglich mit minimaler Kernfunktionalität auszustatten, um damit Early Adopter anzusprechen, ist eine beliebte Strategie vieler junger Gründerteams. Doch für das sogenannte «Minimal Viable Product» die richtige Balance zu finden, kann schwierig sein.

(Bild: Flickr/Swift Benjamin, CC BY 2.0)Eine beliebte Strategie zahlreicher junger Entrepreneure im Web- und Mobile-Segment ist das Streben nach dem sogenanten Minimal Viable Product (MVP), also einem Produkt, das zu seiner ersten Veröffentlichung lediglich Kernfunktionalität beinhaltet. Die Philosophie des MVP trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Onlinedienste erst in die freie Wildbahn entlassen und von Nutzern getestet werden müssen, bevor sie ihren letzten Feinschliff erhalten und beweisen können, dass sie tatsächlich eine Nachfrage bedienen oder schaffen.

Der Gegensatz zu einer Gründung nach dem Prinzip des MVP ist ein perfektionistischer Ansatz, bei dem ein neuer Service erst dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, wenn jeder Pixel sitzt und jedes anvisierte Feature umgesetzt wurde. Wer so verfährt, ist zwar weit weniger auf die Toleranz und Geduld erster Nutzer angewiesen – da ja zum Debüt alles funktioniert wie im Bilderbuch – läuft aber Gefahr, viele Monate an einem Produkt zu basteln, das nach der Lancierung gar niemand haben möchte.

Mit dem MVP stellen Startup-Macher also sicher, nicht enorme Ressourcen (Zeit, Kapital) mit einem Vorhaben zu verschwenden, das nicht gut ankommt. In der Automobilindustrie, bei Flugzeugherstellern oder in der Pharmabranche könnte ein MVP im schlimmsten Fall Leben kosten. Bei Webangeboten und mobilen Apps steht allein die Laune und Loyalität von Early Adoptern auf dem Spiel, die üblicherweise die Zielgruppe eines MVP darstellen.

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venture leaders:
Die Startup-Botschafter 2012
stehen fest

Die ICT dominiert: acht der diesjährigen venture leaders reisen mit einer web- oder computerbasierten Geschäftsidee in die USA.

100 Startups bewarben sich für den Trip in die Staaten, 40 kamen in die engere Wahl. Wie in den vergangenen Jahren dürfen nun 20 davon die ihre Koffer packen für einen Flug über den grossen Teich Mitte Juni. Je ein Vertreter jedes der ausgewählten Startups wird mit von der Partie sein und hat Gelegenheit, die Schweizer Startup-Szene in den USA zu vertreten.

Der Schwerpunkt liegt wie im vergangenen Jahr bei der ICT: acht der Startups haben computerbasierte Geschäftsideen im Gespäck. Die übrigen Projekte verteilen sich auf Cleantech (drei), Medtech (vier), Biotech (drei) und Elektronik (zwei). » weiterlesen

ZKB Pionierpreis Technopark:
Cytosurge gewinnt,
Life-Science im Fokus

Das Nanotech-Startup Cytosurge sichert sich den ZKB Pionierpreis Technopark, die weiteren Finalisten sind Nanotion und Qvanteq. Gewonnen hat auch die ETH: Alle drei Startups sind Spinoffs der Hochschule.

98’696,04 Franken für die zurzeit kleinste automatisierte Spritze der Welt: Das 2009 gegründete ETH-Spinoff Cytosurge hat sich die diesjährige Auszeichung des ZKB Pionierpreises Technopark gesichert, ein Preisgeld von 10’000 mal Pi im Quadrat.

Mit dem Produkt von Cytosurge, FluidFM, lassen sich unter anderem Stoffe in Zellen injizieren, ohne diese zu verletzen. Die Öffnung an der Spitze hat dazu einen Durchmesser von lediglich 200 Nanometern, was ungefähr 500 Mal weniger ist als die Dicke eines Haars. Anwendbar ist das Gerät in den Life Sciences, aber auch in Physik, Chemie und den Materialwissenschaften. Hinter Cytosurge stehen beiden Doktoranden Michael Gabi und Pascal Behr, die das am biomedizinischen Institut der ETH entwickelte Konzept kommerzialisieren. Den Prototypen seines Produkts FluidFM präsentierte das Startup 2010 erstmals der Öffentlichkeit, erste Seriengeräte werden ab Mitte 2012 an Universitäten und Forschungslabors ausgeliefert. Zurzeit rekrutieren die Gründer zusätzliche Mitarbeiter und bereiten eine Finanzierungsrunde vor.

Finalisten Nanotion und Qvanteq » weiterlesen

Passberry:
Ticketing-App von
Sequens und Ticketpark

Die beiden Startups Ticketpark und Sequens lancieren gemeinsam eine Ticketing- und Membercard-App. Für Ticketpark bekräftigt der Release eine Neuausrichtung.

Die befreundeten Startups Sequens und Ticketpark haben die App in Zusammenarbeit entwickelt. Passberry entstand aus der Idee, das Konzept der Ticketzustellung technisch besser zu lösen.

Die Konzept: physische Tickets und in einem weiteren Schritt auch Membercards überflüssig machen, die damit auch nicht länger verloren gehen können. Die Passberry-App, zeitgleich für iOS, Android und Windows Phone lanciert, weist den Nutzer wie ein digitaler Fingerabdruck aus. Statt ein Ticket zu kontrollieren, überprüft der Anbieter vielmehr, ob eine Buchung für den jeweiligen Nutzer vorliegt. Damit eignet sich das System gleichermassen für Einzelevents wie für den regelmässigen Einlass beispielsweise eines Fitnesscenters.

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Uni & Entrepreneurship:
Ein Paar mit Synergien

Die Uni als Networking-Plattform, Inspirationsquelle oder Kooperationspartnerin: ein Plädoyer fürs Drücken der (Hoch-)Schulbank.

Bücher wälzen lohnt sich (Bild: iStockphoto)Namhafte Gründer wie Steve Jobs haben ihr Studium nie beendet und immer wieder liest man dieselbe Aussage: Um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden, brauche man keinen Universitätsabschluss.

Vier Gründe, warum angehende Jungunternehmer eine Hochschulausbildung doch in Erwägung ziehen sollten.

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«Lass Dir Deine Idee nicht ausreden»:
9 Fragen an Matthias Sala von Gbanga

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO von Gbanga.

Was ist die Idee hinter Gbanga?

Gbanga ist das Computerspiel in der echten Welt: man bewegt sich in der echten Welt mit dem Gbanga-App auf dem Handy, löst Rätsel und Aufgaben und erhält dafür virtuelle Punkte. Die Spieler kaufen virtuelle Güter, um im Spieler schneller voranzukommen. Geschäftskunden können Quests im Spielsystem sponsern oder für neue Einsätze lizenzieren/whitelabeln.

Was beschäftigt euch derzeit?  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Neue Preise, neues Startup Weekend, New Value mit neuem Management

Kurz und übersichtlich: die aktuellen Startup-Nachrichten frei Haus.

Startup-News (Bild: istockphoto)100’000 Franken für Stadtfarmen und Krebschirurgie

UrbanFarmers (Startwerk-Porträt) und DistalMotion haben die dritte Runde bei venture kick für sich entschieden. UrbanFarmers entwickelt aquaponische Dachfarmen für nachhaltige, urbane Landwirtschaft und DistalMotion will eine Alternative für die minimal-invasive Chirurgie bei Prostatakrebs bereitstellen. » UrbanFarmers und DistalMotion gewinnen venture kick

Erstes Startup Weekend im Jura

Noch eins: Ein weiteres Startup Weekend wird aus der Taufe gehoben, was die Zahl der Schweizer Gründer-Wochenenden auf acht erhöht. Stattfinden wird es vom 11. bis zum 13. Mai in Saignelégier, zeitgleich mit dem Luzerner Event. » Startup Weekend Jura

New Value mit neuem Personal » weiterlesen

Webdoc:
Publishing zwischen Twitter
und Tumblr

Eine smarte Wachstumsstrategie und eine solide Plattformarchitektur machen Webdoc zu einem Webservice mit Potential.

«Webdoc zielt auf eine Lücke, die noch niemand anders besetzt», meint Mitgründer Mathieu Fivaz zur Positionierung des Lausanner Startups.

Er verortet sein Unternehmen irgendwo zwischen Twitter und Tumblr.

Webdoc bietet die Möglichkeit, rich-media-gestützte Inhalte zu kreieren, für die man bislang HTML-Kenntnisse gebraucht hätte, so der Claim. Die «Webdocs» stellt man sich am besten als Collagen verschiedener Medien vor: Videos, Bilder, Text, Sounds und so weiter. Verwenden können Nutzer Inhalte zahlreicher integrierter Dienste – Twitter, Soundcloud, Youtube, Instagram und andere. Ausserdem lässt sich eine Reihe vorgefertigter Widgets nutzen, Clipart und Malwerkzeuge stehen ebenfalls zur Verfügung. Das per drag-and-drop erstellte Webdoc können die User innerhalb der Plattform veröffentlichen (Webdoc bietet ein Followersystem), über andere Dienste teilen oder per embed-Code beliebig auf dem Web unterbringen.

Ein Video erklärt den Usecase: » weiterlesen

Shariando:
Cashback-Shoppingportal für Vereine

Ein Shopping-Portal mit Fokus Organisationen zeigt mit einem cleveren Geschäftsmodell, dass Innovationen im E-Commerce manchmal nicht da liegen, wo man sie erwartet.

Man ist manchmal versucht zu denken, dass im umkämpften E-Commerce-Sektor keine auch nur halbwegs neuen Ideen mehr möglich seien. Shariando, beheimatet im appenzellischen Teufen, beweist das Gegenteil.

Das Startup kombiniert ein Rabattmodell mit dem Ansatz, Organisationen eine zusätzliche Finanzierungsquelle zu verschaffen, die sie von einzelnen Geldgebern unabhängiger macht. Die Idee entstand aus einer persönlichen Erfahrung von Mitgründer Willy Graf. Er engagiert sich für einen Verband, dessen Hauptsponsor eines Tages unvermittelt absprang. Das stellte den Verband urplötzlich vor finanzielle Schwierigkeiten.

Das inspirierte die Gründer zu einem Shopping-Club mit Vereinsfokus. Entstanden ist eine Geschäftsidee, die es Organisationen ermöglicht, ihre Einkünfte ein wenig zu diversifizieren – und natürlich Schnäppchenjäger anzieht. » weiterlesen