Jajah- und Talenthouse-Gründer Roman Scharf:
“Wer das nächste große Ding
bauen will, muss viel opfern”

Der Österreicher Roman Scharf hat nach dem Verkauf des von ihm mitbegründeten VoIP-Dienstes Jajah eine Plattform gestartet, die Crowdsourcing mit der Reichweite des Social Web verknüpft. Im Interview blickt er auf eine aufregende Zeit zurück und plaudert über sein neues Projekt.

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Roman Scharf ist passionierter Serienunternehmer. 2005 startete er nach zwei vorhergegangenen Gründungen in Wien zusammen mit Daniel Mattes den VoIP-Dienst Jajah. Nach gut einem halben Jahr siedelten die zwei mit Jajah ins Silicon Valley um. Ende 2009 verkauften sie ihr Startup für gut 200 Millionen Dollar an den spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica. Für Roman Scharf bedeutete dies jedoch nicht, fortan die Füße hochzulegen. Mit Talenthouse zieht der Österreicher gerade von der US-Westküste aus eine Onlineplattform auf, die Crowdsourcing und digitales Marketing revolutionieren soll.

Im Interview mit netzwertig.com erklärt Roman Scharf, wie es sich anfühlte, kurze Zeit nach dem Launch von Jajah einen Anruf von US-Investoren zu erhalten, wieso aus Jajah kein Dienst in der Größenordnung von Skype geworden ist und warum Crowdsourcing eine clevere und effektive Form des digitalen Marketings darstellt.

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Sales und Marketing:
Als Startup im Verkaufsprozess überzeugen

Als Startup muss man, angesichts einer etablierten Konkurrenz, im Verkaufsgespräch besonders überzeugen können – drei Wege dazu.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

[textad]Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Wir sind überzeugt davon, das in unserem Bereich einfachste und benutzerfreundlichste Produkt entwickelt zu haben. Dies den potentiellen Kunden zu vermitteln, ist aber eine ganz andere Sache. Zwei Herausforderungen stehen vor allem im Vordergrund:

Ein Startup hat zu Beginn keine nennenswerten Referenzen vorzuweisen. Wenn wir einen grösseren potentiellen Kunden angehen, müssen wir dort erst das Vertrauen gewinnen, dass wir die Fähigkeiten und Möglichkeiten haben, das Auftragsvolumen auch abzuwickeln. Zudem sieht unser Produkt Lösungsansätze vor, die dem Zielpublikum bisher noch nicht in dieser Weise bekannt sind. Im Verkauf gilt es daher, diese greifbar zu machen.

Mit drei Mitteln ist es uns bisher gelungen, trotzdem erfolgreich akquirieren zu können.

1. Das Produkt greifbar machen » weiterlesen

Linktipps:
Fehlende Gründerinnen, Startup-Ebook und Marketing-Metrik

Die Links der Woche, unter anderem: Argumente gegen das Startup Genome Project, neuer Startup-Ratgeber in Ebook-Form und eine Anregung zum Hinterfragen des eigenen Businessplans.

[textad]Die Linktipps der Woche

Männerdomäne Startups
Von Gründerinnen und Rollenbildern. Kollege Martin Weigert von Netzwertig geht den Gründen nach, warum Jungunternehmerinnen in der Startlandschaft noch in der Minderzahl sind.

Studie mit falschen Ansätzen
Startup Genome Project Considered Harmful. Über die grosse Studie zur Startup-DNA haben wir vor wenigen Tagen berichtet. In einem fundierten Beitrag kritisiert nun Jason Cohen die Analyse – und zwingt die Macher zu einer Rechtfertigung. » weiterlesen

betahaus Zürich und Co:
Neue Coworking-Standorte am Start

Mehr Raum für Unternehmensgründer – es gibt neue Coworking-Angebote in der Schweiz, unter anderem mit dem betahaus in Zürich.

Das Coworking-Prinzip hat zwei Zielgruppen: Grundsätzlich zielt das Angebot der flexiblen Arbeitsplätze ja auf Micropreneurs, also Selbständige und Einzelunternehmer, besonders wenn sie Teilzeit arbeiten. Für ein Startup in Gründung kann ein solches Angebot aber genauso interessant sein. Räume nach Anforderung, keine Vertragsbindung, flexible Infrastruktur – auch für den ab und zu mal grösseren Bedarf – z.B. wenn man für ein Meeting ein Sitzungszimmer braucht.
Das ist für Jungunternehmen während einer Übergangszeit oftmals ein attraktives Angebot, gerade solange noch eine Menge Unwägbarkeiten bestehen und die spätere Organisation noch nicht in Stein gemeisselt ist.

Wir hatten vor einem Jahr hier einen Blick auf die junge Schweizer Coworking-Szene geworfen. Seither haben mehrere neue Anbieter ihre Pforten geöffnet – Zeit für ein Update. » weiterlesen

Lunchgate:
Virtuelles Restaurant-Marketing

Die Restaurant-Plattform Lunchgate hat Appetit auf Wachstum und sucht nach Investoren.

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Das Grundkonzept ist denkbar simpel: Warum nicht Speisekarten von Restaurants tagesaktuell im Netz verfügbar machen? Dieser Idee hat sich das im Mai 2009 gegründete Unternehmen Lunchgate angenommen. Bei der Umsetzung in ein funktionierendes Geschäftsmodell kamen zusätzliche Ansätze dazu. Ausserdem merkten die Gründer, wo sich trotz Einfachheit noch Schwierigkeiten versteckten.

Den Gründern Qris Riner und Marc Locher ging es von Anfang an darum, die Daten nicht nur in ein Onlineverzeichnis zu stellen, sondern sie auf möglichst vielen Kanälen verfügbar zu machen. » weiterlesen

Lebenslauf und Karriere:
Warum Absolventen bei einem
Startup anfangen sollten

Viele Erfahrungen, früh Verantwortung tragen und sich ein Kontaktnetzwerk erarbeiten – das Startup als Lernfabrik.

[textad]Der Weg nach dem Studium (Bild: keystone)

Auch in Deutschland bieten mittlerweile viele Universitäten Unterstützung für gründungs-interessierte Studenten. Trotzdem fragen sich viele, ob es richtig ist, gleich nach dem Studium bei einem Startup anzufangen. Wir liefern ein paar Gründe, die dafür sprechen.

Einer meiner Bekannten steckt mitten drin in dieser Diskussion: Er arbeitet an Suchmaschinen-optimierten Nischen-Webshops, seine Freundin ist Krankenschwester. Sie macht sich Sorgen um die Sicherheit seines Jobs, er hat Spaß daran, seine Ideen umzusetzen und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen. Sie hat regelmäßig denselben Betrag am Monatsende auf ihrem Konto, er hat mal gute und mal schlechte Monate. Wenn die Diskussion auf das Thema kommt, warum er sich nicht einfach einen ganz normalen Job nehmen kann, schlage ich mich auf seine Seite. Ich sehe folgende Gründe, warum es Sinn macht, direkt nach dem Studium ein Startup zu gründen oder sich bei einem Startup zu bewerben: » weiterlesen

Kundenansprache und Marketing:
So ist Newsletter-Versand legal

Newsletter sind eine preisgünstige Möglichkeit zur Kundenansprache. Beim Versand muss aber die Gesetzeslage beachtet werden – unser Gastautor gibt im aktuellen Rechtstipp einen Überblick.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

[textad]Rechtstipps für Startups, von Martin Steiger

Wann sind Newsletter Spam und damit unlauterer Wettbewerb? Die aktuelle Leserfrage dreht sich um die rechtlichen Fragen, die bei Massenmailings beachtet werden sollten.

«Wie ist die Rechtslage in der Schweiz beim Versand von Newslettern? Wer genau darf angeschrieben werden und wo ist das geregelt?»

Seit dem 1. April 2007 regelt in der Schweiz das Lauterkeitsgesetz (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG) in Artikel 3 Buchstabe o ausdrücklich den Massenversand von Werbung per E-Mail. Diese Regelung ist auch beim Versand von Newslettern zu beachten.

Der Massenversand von E-Mail ist unter folgenden drei Bedingungen erlaubt: » weiterlesen

Nutzer gewinnen:
Memonic mit Promo-Coup

Memonic rührt mit Sonderangeboten kräftig die Werbetrommel. Das Zürcher Startup geht zum Anfang Juni in die Offensive.

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Memonic will bekannter werden, und zwar schnell. Darum hat das Startup eine konzentrierte Werbeaktion am Start und will mit Sonderangeboten neue Premiumnutzer an Bord holen.

Herzstück der Kampagne ist eine Co-Promo mit der deutschen Computer Bild. Leser der morgen, am 4. Juni, am Kiosk liegenden Ausgabe erhalten einen lebenslangen Memonic-Account für 3,33 Euro. Der Deal kommt mit editorialer Begleitung im Heft und online, Memonic wird auf der Titelseite vertreten sein. Das reichenweitenstarke Magazin dürfte dem Online-Notizbuch einen markanten User-Pickup bescheren. Gleichzeitig gehen sechs weitere Co-Promos in Grossbritannien und der Schweiz an den Start, Jahres-Premium-Accounts sind online zum halben Preis zu haben – für 11 statt 22 Euro.

Rechtzeitig zur Promo hat das Team das User-Interface generalüberholt sowie die Device-Abdeckung nochmals erweitert. » weiterlesen

Startmesse Zürich:
“Sind Sie ein Unternehmertyp?”

Am 7. Juni 2011 findet im Zürcher Kongresshaus die StartMesse statt. Der Anlass schnürt ein reichhaltiges Informationspaket.

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Wer sich einen Start ins Unternehmertum überlegt, der hat kommenden Dienstag Gelegenheit, sich dazu kostenlos Expertenratschläge zu holen. Im Zentrum stehen die Themen Firmengründung, Franchising und Nachfolge.

Die Zürcher Förderplattformen werden ebenso Info-Angebote vor Ort haben wie zahlreiche Dienstleister. Neben Anlaufstellen der verschiedenen Organisationen gibt es fünf Referate rund um Gründung, Finanzierung und Führung eines Unternehmens. Der Schweizerische Franchise Verband wird über einen Einstieg ins Unternehmertum als Franchisenehmer informieren. Ein weiteres Referat widmet sich beispielsweise Stolpersteinen bei der Firmenübernahme. Wissenswertes zu Risikomanagement für Gründer steht ebenfalls auf dem Programm. » weiterlesen

Lizenzverkauf und Downloadshop:
restorm.com hilft Musikern
bei der Monetarisierung

Die Zürcher Musikplattform restorm.com stellt heute ein System vor, mit dessen Hilfe Künstler die Nutzungsrechte zu ihren bei der Plattform hochgeladenen Songs in wenigen Schritten zum Verkauf anbieten können. Außerdem lanciert der Dienst einen Downloadshop.

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Auch wenn es manch ein Musiker oder Label-Boss noch immer nicht wahrhaben will: Die Ära, in der Künstler ihren Unterhalt allein durch den Verkauf ihrer Produktionen bestreiten konnten, ist vorbei (von Ausnahmen abgesehen). Alternative Erlösquellen und indirekte Monetarisierung heißen die Zauberwörter.

Konzerte, Privatauftritte oder Merchandising sind gängige Wege, mit denen Musiker heute Kasse machen können. Eine andere Option: Die Lizensierung ihrer Stücke.
Das Zürcher Startup bezeichnet sein heute lanciertes rightcearing-Feature als “weltweit einzigartiges System zur Musiklizensierung”. Zum ersten Mal überhaupt sei es möglich, mit dem gleichen System Copyright-geschützte Songs sowie Songs unter einer Creative Commons Lizenz zu monetarisieren.

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